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Lexikon

Wildpflanzen und was man damit machen kann


(Foto: Sixta Görtz)
Löwenzahn und Gänseblümchen

Die Natur ist voller Wildpflanzen. Brennesseln, Löwenzahn und Gänseblümchen kennst du bestimmt. Aber wusstest du auch, was man alles mit ihnen machen kann? Mit dem richtigen Rezept wird aus ihnen sogar ein leckeres Essen. 


Autsch - Brennnesseln können ganz schön pieksen. Zum Sammeln zieht man deshalb Handschuhe an. (Foto: Sixta Görtz)
Brennnesseln
Diese Pflanze heißt Gundermann. Sie hat würzige Blätter. (Foto: Sixta Görtz)
Gundermann im Wald
Brennnesselsuppe ist lecker und gesund. (Foto: gemeinfrei)
Grüne Suppe, garniert mit Gänseblümchen

Früher haben die Menschen regelmäßig Wildpflanzen gesammelt und sie für alles Mögliche eingesetzt - um sie zu essen, um Krankheiten zu heilen oder um daraus Dinge des täglichen Lebens herzustellen. Heute macht das kaum noch jemand und viel Wissen über Wildpflanzen und ihre Wirkung ist verloren gegangen. Das ist schade, denn Wildpflanzen gibt es an jeder Ecke und manche von ihnen sind richtige Alleskönner. Wie zum Beispiel die Brennnessel: Früher wurde aus ihr Farbe gewonnen, ihre Fasern zum Weben von Stoffen verwendet, sie hatte einen festen Platz in der Volksmedizin und gegessen haben die Leute sie auch.

Heute werden die Dinge des täglichen Lebens industriell hergestellt und was wir essen möchten, kaufen wir meist im Supermarkt. Trotzdem können wir Wildpflanzen immer noch nutzen - nämlich, um unseren Speiseplan zu bereichern. Aus Brennnesseln kannst du zum Beispiel eine leckere Suppe kochen, die auch noch sehr gesund ist. Brennnesselblätter enthalten nämlich viele Vitamine und Mineralien.

Neugierig geworden? In der Bildergalerie unten findest du Tipps und Rezepte zum Ausprobieren!

Beachte aber immer diese wichtigen Sammelregeln:

Darauf musst du beim Sammeln von Wildpflanzen achten

Auch viele verschiedene Insekten und ihre Larven leben auf Brennnesseln. Hier siehst du einen Rosenkäfer. (Foto: gemeinfrei)
Rosenkäfer auf Brennnesselblatt
Die Blüten der Ringelblume kannst du als Deko auf Salat legen - und mitessen. (Foto: Sixta Görtz)
Ringelblumenblüte

Sammle nur die Pflanzen, die du kennst

Nicht alle Wildpflanzen sind essbar. Es gibt auch sehr giftige Wildpflanzen-Arten. Deshalb hier die allerwichtigste Regel: Sammle nur Wildpflanzen, die du eindeutig erkennst. Wenn du nicht sicher bist, lass die Finger davon.

Sammle nur an sauberen Orten

Sammle Wildpflanzen nur an unbelasteten Orten. Also nicht an Straßenrändern oder Bahndämmen. Auch direkt am Feld oder im Stadtpark weißt du nicht, ob die Pflanzen Pestizide abbekommen haben. Gute Orte zum Sammeln sind zum Beispiel Gärten, Lichtungen und Wegränder im Wald, Wiesen oder Brachflächen. In Naturschutzgebieten ist das Pflücken von Wildpflanzen verboten.

Sammle immer nur wenige Pflanzen

Sammle immer nur so wenige Pflanzen wie nötig und lass den größten Teil für die Tiere stehen. Außerdem sollen die Pflanzen im nächsten Jahr ja wiederkommnen. Das geht aber nur, wenn noch genügend übrig ist.

Tipps und Rezepte zum Ausprobieren

Klicke auf ein Bild, um den Tipp zu öffnen!

Blühender Bärlauch. Klicke auf das Bild, um den Tipp zu öffnen!
Bärlauchblüte
Brennnesseln. Klicke auf das Bild, um den Tipp zu öffnen!
Brennnesseln im Korb
Gänseblümchen. Klicke auf das Bild, um den Tipp zu öffnen!
Gänseblümchen
Geflecktes Lungenkraut. Klicke auf das Bild, um den Tipp zu öffnen!
Blätter und Blüten des Gefleckten Lungenkrauts
Knoblauchsrauke. Klicke auf das Bild, um den Tipp zu öffnen!
Knoblauchsrauke aus der Nähe
Schwarzer Holunder. Klicke auf das Bild, um den Tipp zu öffnen!
Beeren des Schwarzen Holunder
Blühender Löwenzahn. Klicke auf das Bild, um den Tipp zu öffnen!
Löwenzahn
Spitzwegerich. Klicke auf das Bild, um den Tipp zu öffnen!
Blüte des Spitzwegerich
 

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(Grafik: BfN)
Hamster Konstantin mit Lupe

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