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Fall der Woche: Auf dem Biohof


Diese drei Jungbullen gehen noch in den Bullenkindergarten. Sie leben auf dem Biohof "zur Hellen" im Windrather Tal. Das liegt im Bergischen Land im Bundesland Nordrhein-Westfalen. (Foto: Sixta Görtz)
Drei junge Braunvieh-Bullen auf der Weide

Im Monatsthema Juni erfährst du alles über Landwirtschaft. Aber weißt du auch, wie Landwirtinnen und Landwirte arbeiten? Konstantin hat einige von ihnen besucht und nimmt dich heute mit auf einen Bio-Bauernhof.

Bei den Biobauern vom "Hof zur Hellen"

Das Wohnhaus auf dem Hof zur Hellen ist ein altes Fachwerkhaus. Hier gibt es auch ein Hofcafé. (Foto: Sixta Görtz)
Der Hof zur Hellen.

Auf dem Biohof "zur Hellen" leben Rinder, Schweine und Hühner. Außerdem wird Getreide und Gemüse angebaut. Anders als beim Nachbarn, dem Milchhof Judt, ist der Hof zur Hellen kein Familienbetrieb, sondern eine Hofgemeinschaft. Hier arbeiten viele Menschen mit unterschiedlichen Berufen. 


Im Gewächshaus. Hier arbeitet Minke Noordamm. Sie ist Gärtnerin und kümmert sich um das Gemüse. Gerade hat sie Postelein geerntet. Das ist eine Salatsorte mit dicken, grünen Blättern, die ein bisschen nach Erbsen schmecken. (Foto: Sixta Görtz)
Gemüse und Salat im Gewächshaus.

Die Salatköpfe im Gewächshaus sind schon fast fertig, während draußen auf den Feldern kaum etwas wächst. Aber wenn die Sonne durch die Scheiben scheint, dann wird es im Gewächshaus schön warm, so dass die Pflanzen hier im Frühjahr schon geerntet werden können. Der Hof verkauft sein Gemüse im Hofladen, auf den Wochenmärkten der Umgebung und liefert es den Kunden sogar bis an die Haustür. 


Die Ferkel auf dem Hof zur Hellen bekommen Getreide und Kartoffeln zu fressen. Heute gab es zur Abwechslung mal Schweine-Süßigkeiten - nämlich frischen Salat. Hmmm, lecker!
Ferkel im Stall.

Die Ferkel auf dem Hof zur Hellen leben in kleinen Gruppen in Offenställen. Sie werden auf den Höfen in der Nachbarschaft geboren und hier aufgezogen. Im Alter von drei Monaten kommen sie auf den Hof und bleiben rund eineinhalb Jahre, bevor sie geschlachtet werden. 


Hier siehst du die Hofhühner und im Hintergrund das Hühnermobil, ihren Stall. 200 Hühner und drei Hähne leben hier. Das Hühnermobil hat Räder und kann einfach an einer anderen Stelle auf der Weide aufgestellt werden, wenn die Hühner das Gras abgefressen haben. (Foto: Sixta Görtz)
Hühner auf der Wiese vor einem Hühnermobil.

Die Hühner vom Hof zur Hellen leben im Wohnwagen. Ihr Hühnerstall hat nämlich Räder. Das ist sehr praktisch, denn so können die Hühner immer zu den schönsten Weiden ziehen. Freilaufende Hühner gehen mit ihrer Weide nämlich nicht zimperlich um: Sie buddeln Löcher, in denen sie Sandbäder nehmen, scharren nach Regenwürmern und Insekten und fressen das frische Gras. Nach einiger Zeit sieht eine Hühnerweide ziemlich mitgenommen aus. Doch das ist kein Problem. Mit ihrem Hühnermobil können die Hühner einfach umziehen.


Diese beiden Bullenkälber sind Zwillinge. Sie kamen im Alter von vier Monaten auf den Hof zur Hellen und leben in der Kälbergruppe. An der Marke in ihren Ohren kann man ablesen, wo sie herkommen und wer ihre Mutter ist. Außerdem bekommt jedes Tier eine eigene Nummer. Damit ist es unverwechselbar. (Foto: Sixta Görtz)
Zwei schwarze Bullenkälber

Auch Rindviecher sind auf dem Hof zur Hellen zu Hause. Wenn auf den benachbarten Höfen Kälber geboren werden, dann kommen die Jungs im Alter von vier Monaten zum Hof zur Hellen. Hier leben sie in Gruppen für etwa eineinhalb Jahre zusammen, bevor sie geschlachtet werden. Das Rindfleisch wird in den umliegenden Hofläden verkauft.    

Hühner und Schweine auf dem Hof zur Hellen

Unser Fall der Woche vom 1. bis 14. Juni 2021

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Fall der Woche
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(Grafik: BfN)
Konstantin mit Lupe auf Feld

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(Foto: Sixta Görtz)
Kuh auf Gut Karpenhaus.

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Was macht ein Biobauer anders?

Konstantin mit Fragezeichen

Von 100 Landwirten in Deutschland sind zur Zeit ungefähr acht Landwirte Biobauern. Sie betreiben "ökologische Landwirtschaft". Was bedeutet das und was unterscheidet die Biobauern von anderen Landwirten?

In der "ökologischen Landwirtschaft" sollen Naturschutz und Landwirtschaft miteinander im Einklang stehen. Dazu muss ein Biobauer bestimmte Regeln einhalten und vieles anders machen als ein "normaler" (man sagt auch: "konventioneller") Landwirt:

+ Biobauern nutzen keine chemischen Mittel zur Bekämpfung von Unkraut oder Insekten, sondern versuchen mit natürlichen Mitteln, schädliche Insekten und Wildkräuter los zu werden. Das bedeutet allerdings auch mehr Arbeit und mehr Zeit.

+ Biobauern versuchen, möglichst viele robuste Pflanzensorten anzubauen, weil diese weniger Düngung brauchen und von bestimmten Schadinsekten nicht so stark angegriffen werden.

+ Die Tiere auf dem Biohof müssen so gehalten werden, dass sie ausreichend Platz und Auslauf haben. Sie dürfen nur Futter bekommen, das auf dem Hof angebaut wurde. Der Mist aus den Ställen dient wiederum als Dünger für die Äcker. So entsteht auf dem Biohof im Idealfall ein Kreislauf. 

+ Weil die Menschen auf einem Biohof mehr Zeit für ihre Arbeit benötigen, aber weniger ernten und weniger Tiere halten können, muss man für Biolebensmittel im Laden mehr Geld bezahlen als für die Lebensmittel, die ein "konventioneller" Landwirt erzeugt. 

Gewinn der Woche

Gewinn der Woche
Bestimmungsbox "50 heimische Wald- und Wildtiere"

Gewinne eine Bestimmungsbox "50 heimische Wald- und Wildtiere".

Gewinner des letzten Wochenfalls war:

Matilda.

Die Wochenfrage lautete:

Womit füttern Blaumeisen ihre Küken?

Und die richtige Antwort war:

A - Mit Insekten.

Herzlichen Glückwunsch!