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Aktuelles

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Der Ilex ist Baum des Jahres 2021

Im Winter sind die roten Beeren des Ilex bei vielen Vögeln beliebt. (Foto: gemeinfrei)
Ilex mit roten Beeren im Winter

Bonn, 15. Januar 2021. Ilex - nie gehört? Trotzdem kennst du ihn bestimmt. Mit seinen stacheligen, immergrünen Blättern und roten Beeren wächst der Ilex als Unterholz in Buchenwäldern, aber auch als Ziergehölz in vielen Gärten. Als Weihnachtsdeko ist er außerdem beliebt. Er wird auch "europäische Stechpalme" genannt. Lies hier mehr über das stachelige Multitalent!

Immer weniger Schweinswale in der deutschen Nordsee

Die kleinen Schweinswale sind die einzigen Wale, die in der Nord- und Ostsee heimisch sind. (Foto: Avampiretear cc-by-sa-3.0)
Ein Schweinswal streckt den Kopf aus dem Wasser

Hannover, 7. Januar 2021. In der Nordsee leben immer weniger Schweinswale. Das haben Forscherinnen und Forscher der Tierärztlichen Hochschule in Hannover festgestellt. Sie sagen, dass es heute ein Fünftel weniger Schweinswale gibt als 2007. Nur noch 23.000 Tiere sind es zur Zeit. Noch kennen die Wissenschaftler die Gründe dafür nicht. Es könnte aber sein, dass es den Walen in der Nordsee zu laut geworden ist. Schiffe und der Bau von Windkraftanlagen machen viel Lärm. Auch der Fischfang spielt wahrscheinlich eine Rolle, weil sich immer wieder Schweinswale in Netzen verfangen und ertrinken.

Lies hier mehr über Schweinswale.

Hier erfährst du mehr darüber, wie Wale durch Echoortung ihren Weg finden.

Der Wald wird bunter und vielfältiger

Waldbesitzer sollen jetzt Mischwälder aus verschiedenen heimischen Baumarten pflanzen, die mit dem Klimawandel besser zurecht kommen. (Foto: gemeinfrei)
Herbstbunter Mischwald
Viele Fichten mussten in den vergangenen drei Sommern gefällt werden. Durch Hitze und Trockenheit waren sie krank geworden. (Foto: Sixta Görtz)
Fichtenstämme am Wegesrand

Bonn, 23. November 2020. Der Wald in Deutschland hat unter den trockenen Sommern der letzten drei Jahre gelitten. Viele Bäume sind krank geworden und mussten gefällt werden - vor allem Fichten. Nun sollen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer wieder neue Bäume pflanzen und bekommen dafür Geld vom Staat. Aber: Reine Fichtenwälder soll es in Deutschland in Zukunft nicht mehr geben. Deshalb hat unter anderem das Bundesland Nordrhein-Westfalen jetzt beschlossen, dass Waldbesitzer in den betroffenen Wäldern mindestens vier verschiedenen heimische Baumarten anpflanzen müssen. Denn: Durch den Klimawandel werden unsere Sommer wärmer und trockener. Mischwälder aus heimischen Baumarten kommen nach Ansicht von Forstwissenschaftlern damit viel besser zurecht als Nadelwälder.

Neues vom Wolf: 128 Rudel in Deutschland heimisch

(Foto: gemeinfrei)
Wolfsportrait

Bonn, 30. Oktober 2020. Der Wolf fühlt sich wohl in Deutschland. Nach jetzt veröffentlichten, aktuellen Zahlen leben bei uns 128 Wolfsrudel, 35 Wolfspaare und 10 einzelne Wölfe. Die meisten Wölfe leben in den Bundesländern Brandenburg (47), Sachsen (28) und Niedersachsen (23).

Lies hier alles über Wölfe in Deutschland.

Im Hörlexikon: 10 Dinge über Wölfe

Feuer im Pantanal: Das größte Feuchtgebiet der Welt brennt

Müssen sich vor den Flammen in Sicherheit bringen: Die seltenen Hyazinth-Aras. (Foto: Geoff Gailice cc-by 2.0)
Zwei Hyzinth-Aras in ihrer Bruthöhle
Auch die Jaguare im Pantanal sind durch die Feuer bedroht. (Foto: gemeinfrei)
Jaguar

Brasilien, 16. September 2020. Im größten Feuchtgebiet der Welt, dem Pantanal in Brasilien, brennt an vielen Stellen der Wald. Entstanden sind die Brände meist durch Brandrodung: Bauern stecken ihre Felder in Brand, um sie für die neue Saat vorzubereiten. Wegen der Trockenheit und Hitze in diesem Jahr geraten die Feuer aber oft außer Kontrolle. Jetzt hat die brasilianische Regierung dem Bundesland Mato Grosso del Sul, in dem der größte Teil des Feuchtgebietes liegt, mehr Geld und Hilfe für die Bekämpfung der Brände zugesagt. Seit Wochen kämpfen nämlich Feuerwehrleute, Soldaten und Mitarbeiter von Umweltschutzvereinen vergeblich gegen die Flammen. In dem Gebiet leben viele seltene Tierarten.

Willst du mehr wissen?

Auf der Kinderseite abenteuer-regenwald.de erfährst du mehr über das Pantanal.

Auf der Kinderseite ZDF Tivi findest du mehr Informationen über die Brände in Brasilien.

Der Natur auf den Feldern geht es immer noch schlecht

Weit und breit nichts als Acker: Hier können nur wenige Arten überleben. (Foto: gemeinfrei)
Feldweg durch ein Feld
Artenreiche Blumenwiese - solche Lebensräume sind in Deutschland selten. (Foto: Andreas Gruhl / fotolia)
Blumenwiese

Berlin, 20. Mai 2020. Der Zustand der Natur auf Feldern und Wiesen ist immer noch schlecht. Das steht im neuen "Bericht zur Lage der Natur", den das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz gestern gemeinsam vorgestellt haben. Der Bericht wird alle sechs Jahre veröffentlicht. Darin wird untersucht, welche Tier- und Pflanzenarten es in Deutschland gibt - von den Meeresküsten im Norden bis zu den Alpen im Süden. Die Forscherinnen und Forscher sagen, dass sich der Zustand der Natur in Wäldern, an der Küste und in den Bergen zwar erholt hat, aber in der Landwirtschaft immer noch viel zu wenige Tier- und Pflanzenarten leben können. Vor allem Insektenarten, die auf Wiesen mit vielen verschiedenen Wildblumen angewiesen sind, werden immer seltener.

Lies hier, wie du einer Landschaft ihre Artenvielfalt ansehen kannst.

Neue Zahlen: 137 Luchse leben in Deutschland

Seltener Anblick: Ein Luchsweibchen mit Jungtier. (Foto: Joachim S. Müller cc-by-sa-3.5)
Luchsweibchen  mit Jungtier auf einem Felsen

Bonn, 6. Februar 2020. Der Luchs vermehrt sich in Deutschland langsam, aber stetig. 137 Luchse wurden im letzten Jahr hier gezählt, darunter 28 Luchsweibchen mit Nachwuchs. Die meisten Luchsfamilien gibt es im Bayerischen Wald und im Harz. Luchse sind sehr scheu und brauchen große Wälder mit genügend Beutetieren. Deshalb breiten sie sich bei uns nur sehr langsam aus.

Lies hier mehr über Luchse in Deutschland.

Vögel in Deutschland: Rückgang auf Feld und Wiese

Kiebitze leben auf Wiesen und Feldern. Ihr Bestand ist um 90 Prozent zurück gegangen! (Foto: gemeinfrei)
Kiebitz auf einer Wiese

Bonn, 5. Februar 2020. Zwischen 1992 und 2016 hat die Zahl der brütenden Vögel in Deutschland um 14 Millionen abgenommen. Besonders auf Wiesen und Feldern gibt es heute viel weniger Vögel als früher. Vogelschützer sagen, dass der Grund dafür die intensive Landwirtschaft ist. Im Gegensatz dazu nahm die Zahl der Vogelarten im Wald, aber auch in Dörfern und Städten zu. Diese Ergebnisse hat das Bundesamt für Naturschutz jetzt veröffentlicht. Für den regelmäßigen Bericht "Vögel in Deutschland" zählen Tausende Menschen in ihrer Freizeit Vögel und melden ihre Beobachtungen im Internet.

Lies hier, warum die Zahl der Feldvögel abnimmt.

Schwarzblauer Ölkäfer ist Insekt des Jahres 2020

Der Schwarzblaue Ölkäfer ist Insekt des Jahres 2020. (Foto: Bellmann, Hecker / BfN)
Schwarzblauer Ölkäfer

Bonn, 28. November 2019. Der Schwarzblaue Ölkäfer ist Insekt des Jahres 2020. Du hast noch nie von ihm gehört? Nicht schlimm. Er ist auch ein recht seltenes, aber sehr bemerkenswertes Insekt. Nicht nur, dass er unter seinem Panzer ein tödliches Gift transportiert, mit dem früher sogar Morde begangen wurden - er hat auch eine sehr ungewöhnliche Lebensweise.

Mehr über den Schwarzblauen Ölkäfer

Der Fisch des Jahres 2020 heißt "Nase"

Zwei Nasen schwimmen auf kiesigem Grund. (Foto: Rainer Kühnis)
Zwei Nasen am kiesigen Flussgrund

Bonn, 12. November 2019. Die "Nase" ist Fisch des Jahres 2020. Ihren drolligen Namen hat sie ihrer wulstigen Oberlippe zu verdanken, mit der sie Algen am Flussgrund abweidet. Nasen leben in sauberen Kiesabschnitten großer Flüsse, sind aber zum Teil sehr selten geworden. Das liegt vor allem daran, dass sie ihre Laichplätze nicht mehr erreichen können, wenn Wehre und andere Verbauungen ihnen den Weg versperren.

Lies hier mehr über Flüsse und ihre Bewohner

Stirbt in Deutschland der Wald?

Fichten leiden besonders unter dem Klimawandel. Viele von ihnen sind abgestorben. (Foto: gemeinfrei)
Tote Fichten in einem Wald
Anpflanzen oder keimen lassen? Noch ist nicht ganz klar, wie man dem Wald am besten helfen kann.
Ahornkeimling

Bonn, 10. Oktober 2019. Auch, wenn du es jetzt häufig im Fernsehen oder im Internet hörst - unser Wald stirbt nicht. Das Gute beim Wald ist ja, dass er immer wieder nachwächst. Richtig ist aber: Vielen Bäumen im Wald geht es schlecht. Sie leiden unter dem Klimawandel. Die Hitze und Trockenheit der letzten beiden Sommer hat vor allem Fichten geschwächt. Diese konnten dann vom Borkenkäfer leichter befallen werden.

Pflanzen oder abwarten?

Sehr viele Fichten sind inzwischen abgestorben und müssen gefällt werden. In manchen Regionen in Deutschland sind auch Kiefern und Lärchen und manchmal sogar Laubbäume befallen. Jetzt gibt es Streit darüber, wie man dem Wald am besten helfen kann - möglichst schnell neue Bäume pflanzen oder erstmal abwarten, wie sich der Wald von selbst entwickelt. Das ist nicht leicht zu entscheiden, denn niemand weiß mit Sicherheit, wie der Wald am besten mit dem Klimawandel zurecht kommen kann.

Lies hier mehr zu dem Thema: Naturnahe Waldwirtschaft

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(Grafik: BfN)
Hamster Konstantin mit Lupe

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(Foto: gemeinfrei)
Amsel auf einem Ast mit roten Beeren

Was ist im Winter sonst noch draußen los?

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Wieso frieren Vögel nicht an den Füßen? Die Antwort findest du hier:

Warum Vogelfüße immer kalt sind

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Eiszeit für Fisch, Frosch und Molch

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