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Aktuelles

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Jeder Deutsche ist für 5 Kilo Plastikmüll im Jahr verantwortlich

Mikroplastik-Teilchen am Strand. Unter Mikroplastik versteht man alle Teile, die kleiner sind als 5 Millimeter. (Foto: Fraunhofer UMSICHT / Leandra Hausmann)
Mikroplastik an einem Strand.

Oberhausen, 13. Juli 2018. Eine neue Studie hat untersucht, wie viel Plastikmüll in Deutschland pro Jahr in die Umwelt gelangt. Die Wissenschaftler vom Fraunhofer Institut in Oberhausen haben herausgefunden: Jeder Deutsche ist pro Jahr für 5 Kilogramm Plastikmüll verantwortlich, der in der Natur landet. Dabei ist das sichtbare Plastik - wie zum Beispiel Plastikverpackungen  - nur ein kleiner Teil. Der größere Teil dessen, was in die Umwelt gelangt, ist nur unter dem Mikroskop sichtbar: Mikroplastik entsteht beim Waschen von Fleecepullis, beim Autofahren durch den Abrieb der Autoreifen oder einfach dadurch, dass bei der Müllentsorgung etwas danebengeht.

Studie: Menschen wollen kein Plastik im Meer

Innerhalb weniger Minuten kann man am Strand so viel Plastikmüll sammeln. (Foto: Fraunhofer Umsicht / Leandra Hamann)
Strandmüll

Bonn / Berlin, 10. Juli 2018. Die Menschen in Deutschland möchten strengere Regeln und Gesetze für den Schutz der Meere. Das Plastik im Meer finden sie dabei besonders bedrohlich. Außerdem wollen sie, dass die Fischerei strenger kontrolliert wird. Das sind Ergebnisse der "Studie zum Naturbewusstsein", die das Bundesamt für Naturschutz und das Bundesumweltministerium jetzt veröffentlicht hat. Alle zwei Jahre werden in Deutschland mehr als 2000 Menschen ab 18 Jahren über ihre Einstellung zum Natur- und Umweltschutz befragt.

Kolumbien schafft riesigen Nationalpark - Schutz für Jaguar, Tapir und Flussdelfin

Tafelberg im Regenwald von Kolumbien. (Foto: Carlos Castano Uribe cc-by-sa 3.0)
Tafelberg im Regenwald

Bogota, 3. Juli 2018. Das Land Kolumbien liegt im Norden von Südamerika. Dort gibt es große tropische Regenwälder. Um diese besser zu schützen, hat die kolumbianische Regierung jetzt den größten Tropenwald-Nationalpark der Welt geschaffen. Der Park ist mit 4,7 Millionen Quadratkilometern größer als die Niederlande und heißt "Serrania del Chiribiquete". In den Wäldern leben viele endemische Tier- und Pflanzenarten - also Arten, die es nur dort und nirgends sonst auf der Erde gibt. Doch das Gebiet ist auch geschichtlich bedeutsam: Rund 20.000 Jahre alte Höhlenmalereien wurden dort gefunden.

Regierung beschließt Aktionsprogramm zum Insektenschutz

Eine Erdhummel im Anflug auf eine Klatschmohn-Blüte. (Foto: gemeinfrei)
Erdhummel im Anflug auf Klatschmohn

Berlin, 21. Juni 2018. Gute Nachrichten für Insekten: Die Bundesregierung hat ein "Aktionsprogramm Insektenschutz" beschlossen. Damit wollen die Politiker den Rückgang der Insekten stoppen. Das Aktionsprogramm enthält viele Ideen, die spätestens ab 2019 in die Tat umgesetzt werden sollen. Weiterlesen...

Meeresschutz: EU will mehr Plastikprodukte verbieten

Sollen in Zukunft in der EU verboten sein: Trinkhalme aus Plastik. (Foto: gemeinfrei)
Bunte Trinkhalme aus Plastik
Dieser Basstölpel hat sein Nest aus Plastiknetzen gebaut, die er im Meer gefunden hat. (Foto: gemeinfrei)
Basstölpel auf einem Nest aus Plastiknetzen

Brüssel, 29. Mai 2018. Was haben bunte Trinkhalme, Wattestäbchen, Luftballon-Stäbe und Einweg-Besteck gemeinsam? Sie sind aus Plastik und nach Meinung der Europäischen Union absolut überflüssig. Deshalb sollen sie jetzt verboten werden. Denn das meiste Plastik weltweit wird nicht wiederverwertet, sondern landet in der Natur - und am Ende immer im Meer. Der Plastikmüll im Meer ist inzwischen ein riesiges Problem - im wahrsten Sinne des Wortes. Auf dem pazifischen Ozean zum Beispiel treibt ein Müllteppich, der viermal so groß ist wie Deutschland!

Ob das Verbot bestimmter Plastikprodukte in der EU wirklich umgesetzt wird - darüber müssen jetzt die Mitgliedsstaaten und das Europaparlament abstimmen. Zuletzt hatte die EU 2015 beschlossen, dass Plastiktüten in der EU nicht mehr kostenlos abgegeben werden dürfen. Das Verbot gilt seit dem 1. Januar 2018.

Tag der Artenvielfalt: 25 Jahre "Konvention über die biologische VIelfalt"

Vielfalt am Wegesrand. (Foto: Brändle cc-by 3.0)
Blumen am Ackerrand

Bonn, 22. Mai 2018. Der 22. Mai ist "internationaler Tag der biologischen Vielfalt". In diesem Jahr erinnert er daran, dass vor 25 Jahren ein historischer Vertrag in Kraft trat: Das "Übereinkommen über die biologische Vielfalt". Bis heute sind 196 Länder dem Übereinkommen beigetreten. Sie alle wollen das weltweite Artensterben stoppen. Weiterlesen...

Rettung für das größte Korallenriff der Erde

(Foto: Nick Hobgood cc-by-sa)
Korallenriff

Canberra, 8. Mai 2018. Das Great Barrier Reef vor der australischen Küste ist das größte Korallenriff der Welt. Doch es ist in Gefahr: Durch den Klimawandel und die Verschmutzung der Meere sterben die Korallen und Millionen von Meereslebewesen könnten ihren Lebensraum verlieren. Das will die Regierung in Australien jetzt verhindern. Mit umgerechnet 312 Millionen Euro will sie verschiedene Projekte unterstützen, damit das Wasser wieder sauberer wird und die Korallen sich erholen können. Das Great Barrier Reef ist in Australien eine große Touristenattraktion und deshalb auch wichtig für die Wirtschaft des Landes.

Mehr über Korallenriffe

Gute Nachrichten für Bienen

Wildbienen wie die Rotkopfige Sandbiene bestäuben die Blüten und sorgen damit für reiche Ernte. (Foto: Hans-Jürgen Sessner)
Rotkopfige Sandbiene auf Blüte
Hier siehst du eine Honigbiene bei der Arbeit. (Foto: Ricks cc-by-sa 3.0)
Honigbiene auf Blüte

Brüssel, 8. Mai 2018. Die Europäische Union will zum Ende dieses Jahres bestimmte Insektengifte verbieten. Damit will sie die Bienen besser schützen. Die verbotenen Gifte heißen "Neonikotinoide" und werden in der Landwirtschaft gegen solche Insekten eingesetzt, die den Pflanzen schaden können. Studien haben jedoch gezeigt, dass auch Wildbienen, Honigbienen und Hummeln von den Giften krank werden oder sogar sterben können. Bienen sind jedoch für die Bestäubung der Pflanzen sehr wichtig, denn nur aus bestäubten Blüten können Früchte wachsen. Bienen und andere bestäubende Insekten sorgen dafür, dass wir Tomaten, Erdbeeren oder Äpfel essen können und sind deshalb nicht nur für die Natur, sondern auch für uns Menschen sehr wichtig. 

Ab 2019 dürfen die Gifte in der ganzen EU nicht mehr draußen verwendet werden, sondern nur noch in Gewächshäusern.

Mehr über Wildbienen.

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(Grafik: BfN)
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