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Aktuelles

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Stirbt in Deutschland der Wald?

Fichten leiden besonders unter dem Klimawandel. Viele von ihnen sind abgestorben. (Foto: gemeinfrei)
Tote Fichten in einem Wald
Anpflanzen oder keimen lassen? Noch ist nicht ganz klar, wie man dem Wald am besten helfen kann.
Ahornkeimling

Bonn, 10. Oktober 2019. Auch, wenn du es jetzt häufig im Fernsehen oder im Internet hörst - unser Wald stirbt nicht. Das Gute beim Wald ist ja, dass er immer wieder nachwächst. Richtig ist aber: Vielen Bäumen im Wald geht es schlecht. Sie leiden unter dem Klimawandel. Die Hitze und Trockenheit der letzten beiden Sommer hat vor allem Fichten geschwächt. Diese konnten dann vom Borkenkäfer leichter befallen werden.

Pflanzen oder abwarten?

Sehr viele Fichten sind inzwischen abgestorben und müssen gefällt werden. In manchen Regionen in Deutschland sind auch Kiefern und Lärchen und manchmal sogar Laubbäume befallen. Jetzt gibt es Streit darüber, wie man dem Wald am besten helfen kann - möglichst schnell neue Bäume pflanzen oder erstmal abwarten, wie sich der Wald von selbst entwickelt. Das ist nicht leicht zu entscheiden, denn niemand weiß mit Sicherheit, wie der Wald am besten mit dem Klimawandel zurecht kommen kann.

Lies hier mehr zu dem Thema: Naturnahe Waldwirtschaft

Weltklimarat warnt: Klimawandel bedroht Meere und Eisgebiete

Weltweit schmilzt das Eis. Der Meeresspiegel könnte stärker ansteigen als bisher befürchtet. ('Foto: gemeinfrei)
Eisberge auf dem Meer
Stürme können zunehmen und auch heftiger werden. (Foto: gemeinfrei)
Umgestürzter Baum auf einer Straße.
Überall auf der Welt protestieren Kinder und Jugendliche für mehr Klimaschutz. (Foto: gemeinfrei)
Plakate zum Klimaschutz auf einer Demonstration

Monaco, 25. September 2019. Der Weltklimarat hat die Regierungen aller Länder in seinem aktuellen Bericht aufgefordert, noch mehr gegen den Klimawandel zu tun. Der Bericht wurde jetzt in Monaco vorgestellt. Darin steht unter anderem, dass der Meeresspiegel seit Jahrzehnten immer schneller steigt. Ohne wirksamen Klimaschutz sei bis zum Jahr 2100 ein Anstieg um mehr als einen Meter möglich, warnen die Wissenschaftler. Auch die Eismassen gehen weltweit stark zurück. Sturmfluten, Wirbelstürme und Starkregen werden laut Weltklimarat heftiger und häufiger, wenn die Erwärmung der Erde nicht rasch aufgehalten wird.

Zeitgleich zum Weltklimarat fand in New York der Weltklimagipfel statt, bei dem Staats- und Regierungschefs aus aller Welt ihre Maßnahmen für den Klimaschutz vorstellten. Auch in Deutschland sind neue Regeln und Gesetze geplant. Wissenschaftler, Umweltschützer, aber auch Unternehmen finden aber, dass die Maßnahmen der Bundesregierung nicht weit genug gehen und zu wenig für den Klimaschutz bringen. Jetzt müssen die Ideen der Regierung noch vom Parlament beraten werden. Viele Kritiker hoffen darauf, dass das sogenannte "Kllimapaket" dabei noch verbessert wird.

Was ist das eigentlich - Klimawandel? Das erfährst du hier.

Lies hier, was du selbst für das Klima tun kannst:

Einkaufen mit Köpfchen.

Pflanze einen Baum.

Und hier siehst du, was andere Naturdetektive für den Klimaschutz tun:

Das tut ihr für das Klima!

Klimakonferenz: Jetzt wird's ernst!

Beim Autofahren entsteht unter anderem Kohlendioxid, das das Klima schädigt. (Foto: gemeinfrei)
Autos auf einer Autobahn

Berlin, 19. September 2019. Vom 21. bis 23. September treffen sich die Regierungschefs aus aller Welt in New York. Dann müssen sie sagen, was sie in ihrem Land für die Rettung des Klimas tun werden. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel reist in die USA, um dort die Klimagesetze vorzustellen, die die Bundesregierung gerade beschließt. Auf der dreitägigen Klimakonferenz wird die 16jährige Greta Thunberg sprechen, auf die die Jugendbewegung "Fridays for Future" zurückgeht.

Mehr über Fridays for Future erfährst du auf der Internetseite der Bewegung:

Zu Fridays for Future.

Artenschutzkonferenz in Genf zu Ende gegangen

Die Jagd auf Breitmaulnashörner bleibt verboten.
Breitmaulnashorn in Südafrika

Genf, 29. August 2019. Die 18. Konferenz der Mitgliedsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens ist jetzt in Genf zu Ende gegangen. Die Teilnehmer aus 183 Ländern haben viele wichtige Beschlüsse gefasst. So wurden noch nie zuvor für so viele Tier- und Pflanzenarten Handelskontrollen beschlossen wie in diesem Jahr. Weiterlesen...

Weltbiodiversitätsrat: Zustand der Natur dramatisch

Ein Löwenjunges mit unsicherer Zukunft. (Foto: gemeinfrei)
Löwenjunges in der Savanne

Paris, 6. Mai 2019. Der Weltbiodiversitätsrat hat heute seinen Globalen Bericht zum Zustand der Natur vorgestellt. In dem Bericht steht, dass sich der Zustand der Natur dramatisch verschlechtert hat. Fast eine Million Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht - viele könnten schon in den nächsten Jahrzehnten von unserem Planeten verschwinden. Wissenschaftler halten das weltweite Artensterben für ebenso dramatisch wie den Klimawandel. Viele fordern jetzt ein entschlosseneres Vorgehen der Politiker zum Schutz der biologischen Vielfalt.

Mehr über den Weltbiodiversitätsrat und seinen Bericht zum Zustand der Natur

73 Wolfsrudel leben in Deutschland

Diese Wolfswelpen wurden in Sachsen von einer Wildkamera fotografiert. (Foto: Wildbiologisches Büro LUPUS)
Wolfswelpen, fotografiert von einer Wildkamera.

Bonn, 30. November 2018. Die Zahl der Wölfe in Deutschland ist auch 2018 wieder gestiegen: Nach aktuellen Zählungen lebten im Herbst 73 Wolfsrudel, 30 Wolfspaare und drei sesshafte Einzelwölfe in Deutschland. Die meisten Wölfe gibt es in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen und Niedersachsen.

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Thema des Monats

(Foto: Sixta Görtz)
Damwild im Wald

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Tag der Kinderseiten

(Grafik: Seitenstark)
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Wolltest du immer schon wissen, wie eine Internetseite für Kinder entsteht? Dann schau mal rein - am 21. Oktober ist Tag der Kinderseiten:

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