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Aktuelles

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Neues vom Wolf: 105 Rudel in Deutschland heimisch

Wenn Wölfe heulen, sagen sie damit: "Wir gehören zusammen. Das hier ist unser Revier!" (Foto: gemeinfrei)
Heulender Wolf.

Bonn, 3. Dezember 2019. Der Wolf fühlt sich wohl in Deutschland. Nach jetzt veröffentlichten, aktuellen Zahlen leben bei uns 105 Wolfsrudel, 25 Wolfspaare und 13 einzelne Wölfe. In den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein haben sich im vergangenen Jahr erstmals Wölfe niedergelassen. Die meisten Wolfsrudel (41) leben in dem Bundesland Brandenburg.

Lies hier alles über Wölfe in Deutschland.

Unser Podcast: 10 Dinge über Wölfe

Schwarzblauer Ölkäfer ist Insekt des Jahres 2020

Der Schwarzblaue Ölkäfer ist Insekt des Jahres 2020. (Foto: Bellmann, Hecker / BfN)
Schwarzblauer Ölkäfer

Bonn, 28. November 2019. Der Schwarzblaue Ölkäfer ist Insekt des Jahres 2020. Du hast noch nie von ihm gehört? Nicht schlimm. Er ist auch ein recht seltenes, aber sehr bemerkenswertes Insekt. Nicht nur, dass er unter seinem Panzer ein tödliches Gift transportiert, mit dem früher sogar Morde begangen wurden - er hat auch eine sehr ungewöhnliche Lebensweise.

Mehr über den Schwarzblauen Ölkäfer

Verlorenes Vietnam-Kantschil wiederentdeckt

Eine Wildkamera hat das Vietnam-Kantschil fotografiert. (Foto: Southern Institute of Ecology/Global Wildlife Conservation/Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research/NCNP)
Vietnam-Kantschil; Foto einer Kamerafalle

Berlin, 12. November 2019. Ein Vietnam-Kantschil ist jetzt von einer Wildtierkamera fotografiert worden. Seit 28 Jahren war diese Tierart verschollen und niemand wusste, ob es sie noch gibt. Das Vietnam-Kantschil ist ein Huftier, das aber nicht größer wird als eine Hauskatze. Es wird auch "vietnamesischer Maushirsch" genannt und gehörte zu den 25 meistgesuchten verlorenen Tierarten. Über seine Lebensweise ist fast nichts bekannt.

Der Fisch des Jahres 2020 heißt "Nase"

Zwei Nasen schwimmen auf kiesigem Grund. (Foto: Rainer Kühnis)
Zwei Nasen am kiesigen Flussgrund

Bonn, 12. November 2019. Die "Nase" ist Fisch des Jahres 2020. Ihren drolligen Namen hat sie ihrer wulstigen Oberlippe zu verdanken, mit der sie Algen am Flussgrund abweidet. Nasen leben in sauberen Kiesabschnitten großer Flüsse, sind aber zum Teil sehr selten geworden. Das liegt vor allem daran, dass sie ihre Laichplätze nicht mehr erreichen können, wenn Wehre und andere Verbauungen ihnen den Weg versperren.

Lies hier mehr über Flüsse und ihre Bewohner

Stirbt in Deutschland der Wald?

Fichten leiden besonders unter dem Klimawandel. Viele von ihnen sind abgestorben. (Foto: gemeinfrei)
Tote Fichten in einem Wald
Anpflanzen oder keimen lassen? Noch ist nicht ganz klar, wie man dem Wald am besten helfen kann.
Ahornkeimling

Bonn, 10. Oktober 2019. Auch, wenn du es jetzt häufig im Fernsehen oder im Internet hörst - unser Wald stirbt nicht. Das Gute beim Wald ist ja, dass er immer wieder nachwächst. Richtig ist aber: Vielen Bäumen im Wald geht es schlecht. Sie leiden unter dem Klimawandel. Die Hitze und Trockenheit der letzten beiden Sommer hat vor allem Fichten geschwächt. Diese konnten dann vom Borkenkäfer leichter befallen werden.

Pflanzen oder abwarten?

Sehr viele Fichten sind inzwischen abgestorben und müssen gefällt werden. In manchen Regionen in Deutschland sind auch Kiefern und Lärchen und manchmal sogar Laubbäume befallen. Jetzt gibt es Streit darüber, wie man dem Wald am besten helfen kann - möglichst schnell neue Bäume pflanzen oder erstmal abwarten, wie sich der Wald von selbst entwickelt. Das ist nicht leicht zu entscheiden, denn niemand weiß mit Sicherheit, wie der Wald am besten mit dem Klimawandel zurecht kommen kann.

Lies hier mehr zu dem Thema: Naturnahe Waldwirtschaft

Weltklimarat warnt: Klimawandel bedroht Meere und Eisgebiete

Weltweit schmilzt das Eis. Der Meeresspiegel könnte stärker ansteigen als bisher befürchtet. ('Foto: gemeinfrei)
Eisberge auf dem Meer
Stürme können zunehmen und auch heftiger werden. (Foto: gemeinfrei)
Umgestürzter Baum auf einer Straße.
Überall auf der Welt protestieren Kinder und Jugendliche für mehr Klimaschutz. (Foto: gemeinfrei)
Plakate zum Klimaschutz auf einer Demonstration

Monaco, 25. September 2019. Der Weltklimarat hat die Regierungen aller Länder in seinem aktuellen Bericht aufgefordert, noch mehr gegen den Klimawandel zu tun. Der Bericht wurde jetzt in Monaco vorgestellt. Darin steht unter anderem, dass der Meeresspiegel seit Jahrzehnten immer schneller steigt. Ohne wirksamen Klimaschutz sei bis zum Jahr 2100 ein Anstieg um mehr als einen Meter möglich, warnen die Wissenschaftler. Auch die Eismassen gehen weltweit stark zurück. Sturmfluten, Wirbelstürme und Starkregen werden laut Weltklimarat heftiger und häufiger, wenn die Erwärmung der Erde nicht rasch aufgehalten wird.

Zeitgleich zum Weltklimarat fand in New York der Weltklimagipfel statt, bei dem Staats- und Regierungschefs aus aller Welt ihre Maßnahmen für den Klimaschutz vorstellten. Auch in Deutschland sind neue Regeln und Gesetze geplant. Wissenschaftler, Umweltschützer, aber auch Unternehmen finden aber, dass die Maßnahmen der Bundesregierung nicht weit genug gehen und zu wenig für den Klimaschutz bringen. Jetzt müssen die Ideen der Regierung noch vom Parlament beraten werden. Viele Kritiker hoffen darauf, dass das sogenannte "Kllimapaket" dabei noch verbessert wird.

Was ist das eigentlich - Klimawandel? Das erfährst du hier.

Lies hier, was du selbst für das Klima tun kannst:

Einkaufen mit Köpfchen.

Pflanze einen Baum.

Und hier siehst du, was andere Naturdetektive für den Klimaschutz tun:

Das tut ihr für das Klima!

Weltbiodiversitätsrat: Zustand der Natur dramatisch

Ein Löwenjunges mit unsicherer Zukunft. (Foto: gemeinfrei)
Löwenjunges in der Savanne

Paris, 6. Mai 2019. Der Weltbiodiversitätsrat hat heute seinen Globalen Bericht zum Zustand der Natur vorgestellt. In dem Bericht steht, dass sich der Zustand der Natur dramatisch verschlechtert hat. Fast eine Million Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht - viele könnten schon in den nächsten Jahrzehnten von unserem Planeten verschwinden. Wissenschaftler halten das weltweite Artensterben für ebenso dramatisch wie den Klimawandel. Viele fordern jetzt ein entschlosseneres Vorgehen der Politiker zum Schutz der biologischen Vielfalt.

Mehr über den Weltbiodiversitätsrat und seinen Bericht zum Zustand der Natur

73 Wolfsrudel leben in Deutschland

Diese Wolfswelpen wurden in Sachsen von einer Wildkamera fotografiert. (Foto: Wildbiologisches Büro LUPUS)
Wolfswelpen, fotografiert von einer Wildkamera.

Bonn, 30. November 2018. Die Zahl der Wölfe in Deutschland ist auch 2018 wieder gestiegen: Nach aktuellen Zählungen lebten im Herbst 73 Wolfsrudel, 30 Wolfspaare und drei sesshafte Einzelwölfe in Deutschland. Die meisten Wölfe gibt es in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen und Niedersachsen.

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(Foto: gemeinfrei)
Seidenschwanz in winterlichem Strauch

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Natur im Winter