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Aktuelles

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Gericht entscheidet für die Jugend: Gesetz zum Klimaschutz muss verbessert werden

Auch die Industrie ist für den Klimawandel verantwortlich. (Foto: gemeinfrei)
Industrieanlage.
Zum Klimaschutz gehört es auch, weniger Auto zu fahren. (Foto: gemeinfrei)
Autos auf der Autobahn.
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe ist das höchtste deutsche Gericht. (Foto: gemeinfrei)
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.
Jugendliche demonstrieren beim Klimastreik im Sommer 2019 für mehr Klimaschutz. (Foto: Tobias Möritz cc-by-sa 4.0)
Klimastreik-Demonstration in Leipzig.

Berlin, 29. April 2021. Manchmal bekommen auch Politiker Hausaufgaben auf. Das Bundesverfassungsgericht hat gestern entschieden, dass die Bundesregierung das Gesetz zum Klimaschutz nachbessern muss. Das oberste deutsche Gericht findet nämlich, dass die Politiker nicht gut gearbeitet haben.

Was haben die Politiker falsch gemacht?

In dem Gesetz steht, wie das Klima bis zum Jahr 2030 geschützt werden soll. Was danach passiert, steht aber nicht im Gesetz. Dabei ist der Klimawandel bis 2030 noch lange nicht besiegt. Das Gericht hat nun entschieden, dass die Politiker schon jetzt Maßnahmen festlegen müssen, die auch nach 2030 noch wirken.

Für wen ist das wichtig?

Die Richter haben sich mit dem Gesetz beschäftigt, weil Jugendliche dagegen geklagt hatten. Sie warfen der Bundesregierung vor, sie im Kampf gegen den Klimawandel im Stich zu lassen. Denn wenn alle wirklich unbequemen Maßnahmen für den Klimaschutz auf später verschoben werden, dann müssen darunter vor allem diejenigen leiden, die dann erwachsen sind - also die Kinder und Jugendlichen von heute. Das sah das Gericht genauso. Jetzt haben die Politiker bis 2022 Zeit, ihre Hausaufgaben zu erledigen und das Gesetz zu verbessern.  

Das Rotkehlchen ist Vogel des Jahres 2021

Wahlplakat des Rotkehlchens. (Foto: NABU / Marcus Bosch)
Rotkehlchen

Berlin, 19. März 2021. Das Rotkehlchen ist zum Vogel des Jahres 2021 gewählt worden. Insgesamt 59.338 Menschen haben für den kleinen Vogel gestimmt. Zweiter ist die Rauchschwalbe und auf dem dritten Platz folgt der Kiebitz.

Auch bei den Naturdetektiven wurde abgestimmt und mehr als 1000 Kinder haben mitgemacht. Am beliebtesten war hier der Eisvogel, dicht gefolgt vom Rotkehlchen und der Blaumeise. Alle abgegebenen Stimmen wurden von uns an den NABU weitergegeben und sind in die bundesweite Abstimmung eingeflossen.

Lies hier mehr über das Rotkehlchen.

Neue Zahlen: Rund 130 Luchse streifen durch Deutschland

Luchse breiten sich in Deutschland nur langsam aus. (Foto: Joachim S. Müller cc-by-sa 3.5)
Luchs mit Jungtier.

Bonn, 1. März 2021. Die Luchse vermehren sich in Deutschland sehr langsam. Nach neuen Zählungen sind im vergangenen Jahr knapp 60 Jungtiere geboren. Darüber hinaus waren etwa 130 erwachsene Luchse in unseren Wäldern unterwegs. In diesen sechs Bundesländern gibt es Luchse: Bayern, Hessen, NIedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Luchse sind sehr scheu und benötigen große, ungestörte Waldgebiete.

Lies hier mehr über Luchse!

Neues Naturschutz-Gesetz soll Insekten besser schützen

Wiesen wie diese sind Lebensraum für viele verschiedene Insektenarten. (Foto: Sixta Görtz)
Blumenwiese im Mai.
Der Schmetterling Kleiner Fuchs. (Foto: Sixta Görtz)
Ein Kleiner Fuchs auf einer Skabioseblüte

Berlin, 12. Februar 2021. Ohne Insekten müssten wir auf viele Obst- und Gemüse-Sorten verzichten. Insekten sind für die Natur lebenswichtig. Deshalb hat die Bundesregierung beschlossen, Insekten jetzt besser zu schützen. Zu diesem Zweck wird das Bundes-Naturschutzgesetz geändert. Darin wird künftig zum Beispiel stehen, dass Wiesen und Weiden als Lebensräume für Insekten erhalten bleiben müssen. Außerdem werden bestimmte Pflanzenschutzmittel, die Insekten schaden, verboten. Und schließlich sollen Lampen verboten werden, die nachtaktive Insekten anlocken.

Lies hier mehr darüber, welche Aufgaben Insekten in der Natur haben und warum sie geschützt werden müssen.

Der Ilex ist Baum des Jahres 2021

Im Winter sind die roten Beeren des Ilex bei vielen Vögeln beliebt. (Foto: gemeinfrei)
Ilex mit roten Beeren im Winter

Bonn, 15. Januar 2021. Ilex - nie gehört? Trotzdem kennst du ihn bestimmt. Mit seinen stacheligen, immergrünen Blättern und roten Beeren wächst der Ilex als Unterholz in Buchenwäldern, aber auch als Ziergehölz in vielen Gärten. Als Weihnachtsdeko ist er außerdem beliebt. Er wird auch "europäische Stechpalme" genannt. Lies hier mehr über das stachelige Multitalent!

Immer weniger Schweinswale in der deutschen Nordsee

Die kleinen Schweinswale sind die einzigen Wale, die in der Nord- und Ostsee heimisch sind. (Foto: Avampiretear cc-by-sa-3.0)
Ein Schweinswal streckt den Kopf aus dem Wasser

Hannover, 7. Januar 2021. In der Nordsee leben immer weniger Schweinswale. Das haben Forscherinnen und Forscher der Tierärztlichen Hochschule in Hannover festgestellt. Sie sagen, dass es heute ein Fünftel weniger Schweinswale gibt als 2007. Nur noch 23.000 Tiere sind es zur Zeit. Noch kennen die Wissenschaftler die Gründe dafür nicht. Es könnte aber sein, dass es den Walen in der Nordsee zu laut geworden ist. Schiffe und der Bau von Windkraftanlagen machen viel Lärm. Auch der Fischfang spielt wahrscheinlich eine Rolle, weil sich immer wieder Schweinswale in Netzen verfangen und ertrinken.

Lies hier mehr über Schweinswale.

Hier erfährst du mehr darüber, wie Wale durch Echoortung ihren Weg finden.

Der Wald wird bunter und vielfältiger

Waldbesitzer sollen jetzt Mischwälder aus verschiedenen heimischen Baumarten pflanzen, die mit dem Klimawandel besser zurecht kommen. (Foto: gemeinfrei)
Herbstbunter Mischwald
Viele Fichten mussten in den vergangenen drei Sommern gefällt werden. Durch Hitze und Trockenheit waren sie krank geworden. (Foto: Sixta Görtz)
Fichtenstämme am Wegesrand

Bonn, 23. November 2020. Der Wald in Deutschland hat unter den trockenen Sommern der letzten drei Jahre gelitten. Viele Bäume sind krank geworden und mussten gefällt werden - vor allem Fichten. Nun sollen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer wieder neue Bäume pflanzen und bekommen dafür Geld vom Staat. Aber: Reine Fichtenwälder soll es in Deutschland in Zukunft nicht mehr geben. Deshalb hat unter anderem das Bundesland Nordrhein-Westfalen jetzt beschlossen, dass Waldbesitzer in den betroffenen Wäldern mindestens vier verschiedenen heimische Baumarten anpflanzen müssen. Denn: Durch den Klimawandel werden unsere Sommer wärmer und trockener. Mischwälder aus heimischen Baumarten kommen nach Ansicht von Forstwissenschaftlern damit viel besser zurecht als Nadelwälder.

Lies hier alles über den Wald.

Und hier findest du mehr über naturnahe Waldwirtschaft.

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Thema des Monats

Jetzt ist die beste Zeit, um Vögel zu beobachten. Was du dabei beachten musst, erfährst du im Thema des Monats: 

Vögel bestimmen

Lies hier mehr über unsere beliebtesten Singvögel:

Zum Rotkehlchen

Zur Blaumeise

Zum Eisvogel

Zur Rauchschwalbe

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