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Skorpionsfliege ist Insekt des Jahres 2018

Schon mal gesehen? Mit ihrem Flügelmuster ist die Skorpionsfliege ziemlich auffällig. Einen Stachel hat sie aber nicht. (Foto: Rainer Willmann)
Skorpionsfliege auf Blatt

Berlin, 6. Dezember 2017. Hast du schon einmal von der "Skorpionsfliege" gehört? Trotz ihres schauerlichen Namens ist sie harmlos - und Insekt des Jahres 2018. Das hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) heute verkündet. Skorpionsfliegen sind bei uns sehr häufig, denn sie sind echte Überlebenskünstler: Sie fressen alles - von Nektar und Pollen bis hin zu toten Insekten. Weil sie geschickte Kletterer sind, klauen sie sogar den Spinnen die Beute aus dem Netz! 

Lies hier alles über Insekten!

Klimaerklärung der Religionen: Lebensgrundlagen erhalten!

Windräder erzeugen saubere Energie. (Foto: Mensi / pixelio.de)
Windkraftanlage auf Acker
Auch beim Einkaufen kannst du das Klima und die Natur schützen. (Foto: gemeinfrei)
Einkaufswagen mit Obst und Gemüse

Frankfurt, Dezember 2017. Unter der Überschrift "Die Lebensgrundlagen erhalten" haben neun Religionsgemeinschaften und acht Naturschutzverbände eine gemeinsame Erklärung zum Klimawandel abgegeben. Darin fordern sie, dass die Regierungen sich an ihr Versprechen zum Klimaschutz halten, das sie sich 2015 gegenseitig gegeben hatten. Damals hatten 197 Staaten der Erde sich dazu verpflichtet, die Erwärmung des Planeten zu stoppen.

An die Politiker richten die Unterzeichner der Erklärung den Aufruf, die Energie aus der Natur - also aus Sonne, Wind und Wasser - voranzutreiben und den Bau von Elektro-Autos zu fördern. An jeden einzelnen Menschen geht die Forderung, weniger Fleisch und Fisch zu essen und nur die Dinge zu kaufen, die man wirklich braucht.

Mehr über Energie aus der Natur und wie sie das Klima schützt, erfährst du hier.

Und hier erfährst du mehr über darüber, wie du beim Einkaufen das Klima schützt.

Europäische Woche der Abfallvermeidung: Reparieren statt wegschmeißen!

Warum gleich wegwerfen? Auf Flohmärkten kann man gebrauchte Dinge kaufen und verkaufen - und ihnen so ein zweites Leben geben. (Foto: Dieter Schütz / pixelio.de)
Flohmarktstand

Brüssel, 21. November 2017. Unter dem Motto "Gib den Dingen ein zweites Leben" findet in dieser Woche die "Europäische Woche der Abfallvermeidung" statt. Das Umweltministerium hat deshalb jetzt dazu aufgerufen, kaputte Gegenstände nicht wegzuwerfen, sondern zu reparieren. Auch Dinge, die du nicht mehr brauchst, kannst du zum Beispiel auf einem Flohmarkt verkaufen. So gibst du ihnen ein zweites Leben und vermeidest Abfall.

Mehr über Müll und wie du ihn vermeidest, kannst du hier lesen

Weltklimakonferenz in Bonn ist beendet

Beim Verbrennen von Erdöl, Kohle und Erdgas entsteht das Gas Kohlendioxid. Es verursacht den Klimawandel. (Foto: gemeinfrei)
Fabriken mit qualmenden Schornsteinen
Startbild zum Erklärfilm der COP 23

Bonn, 18. November 2017. Die Weltklimakonferenz in Bonn ist zu Ende. 10 Tage lang haben Politiker, Wissenschaftler und Umweltschutzgruppen aus 197 Ländern über den Klimaschutz diskutiert. Schon beim letzten Weltklimagipfel in Paris 2015 hatten sich fast alle Staaten der Erde dazu verpflichtet, die Erwärmung des Planeten zu stoppen. Diese Einigung war ein großer Erfolg. Jetzt in Bonn ging es darum, dass die Länder sich verpflichten sollen, den Ausstoß von Treibhausgasen nach bestimmten Regeln zu messen und den anderen Ländern darüber zu berichten. Außerdem wurde festgelegt, dass die Politiker der Länder sich auch zwischen den Konferenzen regelmäßig austauschen sollen. Das soll sicherstellen, dass jedes Land seine Anstrengungen für den Klimaschutz von Jahr zu Jahr verstärkt. Die nächste Weltklimakonferenz findet 2018 in Polen statt.

Klimawandel - was ist das eigentlich?

Insektensterben ist viel schlimmer als gedacht

(Foto: gemeinfrei)
Distelfalter auf Distelblüte

Bonn, 20. Oktober 2017. 27 Jahre lang haben Forscher in 63 verschiedenen Naturschutzgebieten in Deutschland fliegende Insekten gefangen und gewogen. Jetzt haben sie ihre Forschung ausgewertet und das Ergebnis veröffentlicht - und damit alle erschreckt: Es gibt heute ungefähr drei Viertel weniger Insekten als 1989 - ihre Anzahl ist um mehr als 75 Prozent zurück gegangen.

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Erster Wolf im Odenwald gesichtet und fotografiert

Diesen jungen Wolf hat der Fotograf Hans Oppermann im Odenwald fotografiert. (Foto: Hans Oppermann / Nabu)
JungerWolf im Odenwald

Wetzlar, 9. September 2017. Im Odenwald im Bundesland Hessen ist ein Wolf gesichtet worden. Ein Fotograf hat ein Bild von dem Wolf gemacht. Wolfexperten sind sich sicher: Es handelt sich eindeutig um einen jungen Wolf. Wahrscheinlich ist er sogar schon seit ein paar Wochen in der Region unterwegs. Für Naturschützer ist das eine gute Nachricht. Im Odenwald gibt es viele Wildtiere, so dass der Wolf dort gut leben kann. Mehr über Wölfe in Deutschland.

Naturblick: Die neue App für Naturentdecker

Startseite der App Naturblick

Berlin, 21. August 2017. Willst du wissen, welcher Schmetterling da gerade vor dir herflattert oder welcher Vogel im Baum zwitschert? Mit der neuen App "Naturblick" ist das kinderleicht. Die App wurde vom Bundesumweltministerium zusammen mit dem Naturkundemuseum Berlin entwickelt und hilft dir, ganz einfach Pflanzen und Tiere in deiner Umgebung zu bestimmen. Die App ist kostenlos.

Hier kannst du die App herunterladen.

Wer wohnt im tiefen Ozean?

(Foto: gemeinfrei)
Forschungsschiff Meteor im Hafen

Panama, 8. Juli 2017. Das Forschungsschiff "FS Meteor" ist am 8. Juli zu einer vierwöchigen Fahrt über den Atlantischen Ozean gestartet. An Bord sind Meeresforscher aus Deutschland und Österreich, die herausfinden wollen, wie es die Lebewesen am Grund der Tiefsee geschafft haben, sich an diesen extremen Lebensraum anzupassen.

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Bundesprogramm Blaues Band: Mehr Natur für Deutschlands Flüsse

(Foto: gemeinfrei)
An der Elbe

Bonn, 6. April 2017. Deutschlands Flüsse sollen wieder natürlicher werden. Das will die Bundesregierung und hat deshalb das Bundesprogramm "Blaues Band" beschlossen. Darin steht, dass Flüsse, die früher als Wasserstraßen für Frachtschiffe genutzt wurden, wieder einen natürlichen Verlauf und abwechslungsreiche Ufer erhalten sollen. Insgesamt geht es um 2800 Flusskilometer.

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