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Aktuelles

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Vogel des Jahres 2022: Der Wiederhopf

Ein Wiedehopf auf einem Ast. (Foto: Paul Gläser / NABU)
Wiedehopf auf einem Ast sitzend

Berlin, 18. November 2021. Der Wiedehopf ist Vogel des Jahres 2022. Bei der öffentlichen Vogelwahl des Naturschutzvereins "Nabu" erhielt der bunte Vogel mit der Federhaube mehr als 45.000 Stimmen. Der Wiedehopf ist in Deutschland selten und streng geschützt. Er ist ein Zugvogl, frisst am liebsten große Insekten und brütet in Baumhöhlen.

Lies hier mehr über den Wiedehopf. 

Abschluss der Klimakonferenz in Glasgow: Weniger Kohle verbrennen!

Logo der UN-Klimakonferenz. (commons.wikimedia.org)
Logo der UN-Klimakonferenz COP 26
Bundesumweltministerin Svenja Schulze auf der Weltklimakonferenz in Schottland. (Foto: Sascha Hilgers / BMU)
Bundesumweltministerin Svenja Schulze auf der COP 26
Plakat auf einer Demonstration in Italien: "Basta Blah Blah" was soviel heißt wie "Schluss mit dem Gerede". (Foto: Maensard Vokser cc-by-sa 4.0)
Demonstranten halten ein Plakat, auf dem "Basta Blah Blah" steht

Glasgow, 14. November 2021. Einen Tag später als geplant endete am Samstag die Weltklima-Konferenz in Schottland. Bis zum Schluss hatten Politikerinnen und Politiker aus mehr als 200 Ländern über einzelne Teile des Abschluss-Dokuments gestritten. So konnten sie sich nicht darauf einigen, künftig ganz auf die Verbrennung von Kohle zu verzichten. Das wollten viele Länder, aber China und Indien waren dagegen, da ein großer Teil ihres Stroms aus Kohlekraftwerken kommt. Nun steht im Dokument aber wenigstens, dass in Zukunft deutlich weniger Kohle verbrannt werden soll. Bei der Verbrennung von Kohle entsteht Kohlenstoffdioxid (CO2), das zur Erwärmung der Erde beiträgt.

Was die Staaten aber beschlossen: Jedes Land muss im nächsten Jahr strengere Klimaschutz-Pläne vorlegen. Besonders Indien und China wurden dazu aufgefordert, denn ihre Pläne sind bis jetzt viel zu schwach. Außerdem wurde festgelegt, dass die reichen Länder die ärmeren Länder mit vielen Milliarden Euro unterstützen müssen. Besonders in den armen Ländern der Erde leiden viele Menschen unter den Naturkatastrophen, die der Klimawandel auslöst.

Umweltschutz-Organisationen sind enttäuscht vom Verlauf der Klimakonferenz. Sie sagen, dass zu wenig beschlossen wurde, um den Klimawandel zu stoppen. Die 18-jährige Klimaschützerin Greta Thunberg sagte, dass die Klimaschutz-Bewegung weiter für das Klima kämpfen werde. "Wir werden niemals aufgeben!"

Mehr über den Klimawandel und seine Ursachen erfährst du hier.

100 Staaten wollen die Zerstörung der Wälder stoppen

Häufig wird Wald gerodet, um Platz für Ackerflächen zu gewinnen. (Foto: Peer V. cc-by-sa 3.0)
Entwaldete Flächen

Glasgow, 3. November 2021. Die Zerstörung der Wälder soll bis 2030 gestoppt werden. Das haben mehr als 100 Staaten auf der Weltklimakonferenz beschlossen. Die Konferenz findet in dieser Woche in Glasgow in Schottland statt. Zu den Ländern, die sich an der Vereinbarung beteiligen, gehören zum Beispiel Kolumbien und Brasilien in Südamerika. Dort gibt es riesige tropische Regenwälder. Russland und Kanada sind dabei, wo große Nadelwälder liegen. Aber auch die Europäische Union ist mit von der Partie.

Naturschutzverbände kritisieren die Vereinbarung. Sie sagen, dass bis 2030 zu viel Zeit vergeht und weiterhin Wald zerstört werden wird. Deshalb hoffen sie, dass nun rasch Verträge zwischen den beteiligten Ländern geschlossen werden, die sie zu ihren Zusagen verpflichten. 

Mehr über den tropischen Regenwald

Wenn du mehr über den tropischen Regenwald wissen willst, dann schau mal bei der Kinderseite Abenteuer Regenwald vorbei: Zu Abenteuer Regenwald 

Umfrage: Klimaschutz ist größte Herausforderung für die Menschheit

Flüge über kurze Strecken sind besonders klimaschädlich. Deshalb möchten viele Menschen, dass Kurzstrecken-Flüge teurer werden und dafür die Bahnverbindungen billiger, besser und schneller werden. (Foto: Rene Rauschenberger / pixabay)
Flugzeug am Himmel

Berlin, 27. Oktober 2021. Dreiviertel aller Erwachsenen in Deutschland finden, dass der Klimawandel die größte Herausforderung für die Menschen ist. Das hat eine aktuelle Umfrage ergeben. Die meisten Menschen in Deutschland möchten sogar, dass der Staat die Bürger dazu zwingt, ihr Verhalten zu verändern - zum Beispiel indem alles, was schädlich für unser Klima ist, teurer wird. 

Die Umfrage wurde von der Europäischen Investitionsbank gestartet. Sie ist die Bank der Europäischen Union und gibt auf der ganzen Welt Geld für den Klimaschutz aus. Die Bank hat für ihre Umfrage im August und September 2021 in 30 Ländern mehr als 30.000 Menschen befragt. 

Ein Viertel aller Staaten tut zu wenig für den Klimaschutz

Patricia Espinosa ist Chefin des Umweltsekretariats der Vereinten Nationen. (Foto: Mozamaniac cc-by-sa-4.0)
Patricia Espinosa
Der Ausstoß von Treibhausgasen verursacht den Klimawandel. (Foto: gemeinfrei)
Rauchende Schornsteine von Industrieanlage

Bonn, 25. Oktober. Die Chefin des Umweltsekretariats der Vereinten Nationen, Patricia Espinosa, hat die Staaten ermahnt, ihre Anstrengungen für den Klimaschutz zu verdoppeln. Sonst sei der Klimawandel nicht zu stoppen.

Ihre Mahnung ging vor allem an diejenigen Länder, die noch keine verbindlichen Zusagen zum Klimaschutz vorgelegt haben, obwohl sie sich auf der Klimakonferenz 2015 in Paris dazu verpflichtet hatten. Ein Viertel aller Staaten weltweit haben ihre Hausaufgaben bisher nicht gemacht, unter anderem Indien und China. In diesen Ländern würde der Ausstoß von klimaschädlichen Gasen in den nächsten Jahren sogar noch steigen, sagte Espinosa.

Klimakonferenz startet am 1. November

Nächste Woche startet die nächste internationale Klimakonferenz in Glasgow. Patricia Espinosa geht jetzt davon aus, dass manche Länder während der Konferenz noch verbindliche Zusagen zum Klimaschutz machen werden. 

Mehr über den Klimawandel und seine Ursachen erfährst du hier.

20.000 Menschen bei Klimastreik in Berlin

Klimademo, (Foto: Tobias Moeritz cc-by-sa 4.0)
Menschen mit Banndern demonstrieren für das Klima

Bonn, 22. Oktober. Rund 20.000 Menschen aus ganz Deutschland haben in Berlin am Klimastreik von Fridays for Future teilgenommen. Die Jugendorganisation wollte damit ihre Forderungen an die neue Bundesregierung bekräftigen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene demonstrierten gemeinsam unter dem Motto "Ihr lasst uns keine Wahl" für mehr Klimaschutz.

Mehr über den Klimawandel und seine Ursachen erfährst du hier.

Rote Liste: Immer weniger Amphibien und Reptilien

Bei uns noch häufiger: Der Grasfrosch. (Foto: Losch cc-by-sa 3.0)
Grasfrosch im Wasser.
In Deutschland sehr selten: Die Würfelnatter lebt an natürlichen Flussläufen und jagt Fische. (Foto: Andrei Daniel Mihalca cc-by-sa)
Würfelnatter

Bonn, 17. August 2021. Schlechte Zeiten für Frösche und Kröten, Schlangen und Echsen: Amphibien und Reptilien sind die am meisten gefährdeten Tiergruppen in Deutschland. Das hat die neueste Rote Liste zutage gebracht, die das Bundesamt für Naturschutz im August veröffentlicht hat. Danach sind die Hälfte aller Amphibienarten und sogar zwei Drittel aller heimischen Reptilien gefährdet. Die Ursache dafür ist meistens, dass den Tieren der Lebensraum verloren geht. Auf intensiv bewirtschafteten Feldern und Wiesen, in reinen Fichtenwäldern oder zwischen Straßen und Häusern ist für die Tiere kein Platz mehr.

Lies hier mehr über Rote Listen.

Und hier erfährst du alles über Amphibien.

Lerne unsere heimischen Schlangenarten kennen!

Gericht entscheidet für die Jugend: Gesetz zum Klimaschutz muss verbessert werden

Auch die Industrie ist für den Klimawandel verantwortlich. (Foto: gemeinfrei)
Industrieanlage.
Zum Klimaschutz gehört es auch, weniger Auto zu fahren. (Foto: gemeinfrei)
Autos auf der Autobahn.
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe ist das höchtste deutsche Gericht. (Foto: gemeinfrei)
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.
Jugendliche demonstrieren beim Klimastreik im Sommer 2019 für mehr Klimaschutz. (Foto: Tobias Möritz cc-by-sa 4.0)
Klimastreik-Demonstration in Leipzig.

Berlin, 29. April 2021. Manchmal bekommen auch Politiker Hausaufgaben auf. Das Bundesverfassungsgericht hat gestern entschieden, dass die Bundesregierung das Gesetz zum Klimaschutz nachbessern muss. Das oberste deutsche Gericht findet nämlich, dass die Politiker nicht gut gearbeitet haben.

Was haben die Politiker falsch gemacht?

In dem Gesetz steht, wie das Klima bis zum Jahr 2030 geschützt werden soll. Was danach passiert, steht aber nicht im Gesetz. Dabei ist der Klimawandel bis 2030 noch lange nicht besiegt. Das Gericht hat nun entschieden, dass die Politiker schon jetzt Maßnahmen festlegen müssen, die auch nach 2030 noch wirken.

Für wen ist das wichtig?

Die Richter haben sich mit dem Gesetz beschäftigt, weil Jugendliche dagegen geklagt hatten. Sie warfen der Bundesregierung vor, sie im Kampf gegen den Klimawandel im Stich zu lassen. Denn wenn alle wirklich unbequemen Maßnahmen für den Klimaschutz auf später verschoben werden, dann müssen darunter vor allem diejenigen leiden, die dann erwachsen sind - also die Kinder und Jugendlichen von heute. Das sah das Gericht genauso. Jetzt haben die Politiker bis 2022 Zeit, ihre Hausaufgaben zu erledigen und das Gesetz zu verbessern.  

Das Rotkehlchen ist Vogel des Jahres 2021

Wahlplakat des Rotkehlchens. (Foto: NABU / Marcus Bosch)
Rotkehlchen

Berlin, 19. März 2021. Das Rotkehlchen ist zum Vogel des Jahres 2021 gewählt worden. Insgesamt 59.338 Menschen haben für den kleinen Vogel gestimmt. Zweiter ist die Rauchschwalbe und auf dem dritten Platz folgt der Kiebitz.

Auch bei den Naturdetektiven wurde abgestimmt und mehr als 1000 Kinder haben mitgemacht. Am beliebtesten war hier der Eisvogel, dicht gefolgt vom Rotkehlchen und der Blaumeise. Alle abgegebenen Stimmen wurden von uns an den NABU weitergegeben und sind in die bundesweite Abstimmung eingeflossen.

Lies hier mehr über das Rotkehlchen.

Neue Zahlen: Rund 130 Luchse streifen durch Deutschland

Luchse breiten sich in Deutschland nur langsam aus. (Foto: Joachim S. Müller cc-by-sa 3.5)
Luchs mit Jungtier.

Bonn, 1. März 2021. Die Luchse vermehren sich in Deutschland sehr langsam. Nach neuen Zählungen sind im vergangenen Jahr knapp 60 Jungtiere geboren. Darüber hinaus waren etwa 130 erwachsene Luchse in unseren Wäldern unterwegs. In diesen sechs Bundesländern gibt es Luchse: Bayern, Hessen, NIedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Luchse sind sehr scheu und benötigen große, ungestörte Waldgebiete.

Lies hier mehr über Luchse!

Neues Naturschutz-Gesetz soll Insekten besser schützen

Wiesen wie diese sind Lebensraum für viele verschiedene Insektenarten. (Foto: Sixta Görtz)
Blumenwiese im Mai.
Der Schmetterling Kleiner Fuchs. (Foto: Sixta Görtz)
Ein Kleiner Fuchs auf einer Skabioseblüte

Berlin, 12. Februar 2021. Ohne Insekten müssten wir auf viele Obst- und Gemüse-Sorten verzichten. Insekten sind für die Natur lebenswichtig. Deshalb hat die Bundesregierung beschlossen, Insekten jetzt besser zu schützen. Zu diesem Zweck wird das Bundes-Naturschutzgesetz geändert. Darin wird künftig zum Beispiel stehen, dass Wiesen und Weiden als Lebensräume für Insekten erhalten bleiben müssen. Außerdem werden bestimmte Pflanzenschutzmittel, die Insekten schaden, verboten. Und schließlich sollen Lampen verboten werden, die nachtaktive Insekten anlocken.

Lies hier mehr darüber, welche Aufgaben Insekten in der Natur haben und warum sie geschützt werden müssen.

Der Ilex ist Baum des Jahres 2021

Im Winter sind die roten Beeren des Ilex bei vielen Vögeln beliebt. (Foto: gemeinfrei)
Ilex mit roten Beeren im Winter

Bonn, 15. Januar 2021. Ilex - nie gehört? Trotzdem kennst du ihn bestimmt. Mit seinen stacheligen, immergrünen Blättern und roten Beeren wächst der Ilex als Unterholz in Buchenwäldern, aber auch als Ziergehölz in vielen Gärten. Als Weihnachtsdeko ist er außerdem beliebt. Er wird auch "europäische Stechpalme" genannt. Lies hier mehr über das stachelige Multitalent!

Immer weniger Schweinswale in der deutschen Nordsee

Die kleinen Schweinswale sind die einzigen Wale, die in der Nord- und Ostsee heimisch sind. (Foto: Avampiretear cc-by-sa-3.0)
Ein Schweinswal streckt den Kopf aus dem Wasser

Hannover, 7. Januar 2021. In der Nordsee leben immer weniger Schweinswale. Das haben Forscherinnen und Forscher der Tierärztlichen Hochschule in Hannover festgestellt. Sie sagen, dass es heute ein Fünftel weniger Schweinswale gibt als 2007. Nur noch 23.000 Tiere sind es zur Zeit. Noch kennen die Wissenschaftler die Gründe dafür nicht. Es könnte aber sein, dass es den Walen in der Nordsee zu laut geworden ist. Schiffe und der Bau von Windkraftanlagen machen viel Lärm. Auch der Fischfang spielt wahrscheinlich eine Rolle, weil sich immer wieder Schweinswale in Netzen verfangen und ertrinken.

Lies hier mehr über Schweinswale.

Hier erfährst du mehr darüber, wie Wale durch Echoortung ihren Weg finden.

Der Wald wird bunter und vielfältiger

Waldbesitzer sollen jetzt Mischwälder aus verschiedenen heimischen Baumarten pflanzen, die mit dem Klimawandel besser zurecht kommen. (Foto: gemeinfrei)
Herbstbunter Mischwald
Viele Fichten mussten in den vergangenen drei Sommern gefällt werden. Durch Hitze und Trockenheit waren sie krank geworden. (Foto: Sixta Görtz)
Fichtenstämme am Wegesrand

Bonn, 23. November 2020. Der Wald in Deutschland hat unter den trockenen Sommern der letzten drei Jahre gelitten. Viele Bäume sind krank geworden und mussten gefällt werden - vor allem Fichten. Nun sollen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer wieder neue Bäume pflanzen und bekommen dafür Geld vom Staat. Aber: Reine Fichtenwälder soll es in Deutschland in Zukunft nicht mehr geben. Deshalb hat unter anderem das Bundesland Nordrhein-Westfalen jetzt beschlossen, dass Waldbesitzer in den betroffenen Wäldern mindestens vier verschiedenen heimische Baumarten anpflanzen müssen. Denn: Durch den Klimawandel werden unsere Sommer wärmer und trockener. Mischwälder aus heimischen Baumarten kommen nach Ansicht von Forstwissenschaftlern damit viel besser zurecht als Nadelwälder.

Lies hier alles über den Wald.

Und hier findest du mehr über naturnahe Waldwirtschaft.

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(Grafik: BfN)
BfN-Maskottchen Hamster Konstantin mit Lupe

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(Foto: gemeinfrei)
Herbstlaub im Wald

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