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Aktuelles

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Feuer im Pantanal: Das größte Feuchtgebiet der Welt brennt

Müssen sich vor den Flammen in Sicherheit bringen: Die seltenen Hyazinth-Aras. (Foto: Geoff Gailice cc-by 2.0)
Zwei Hyzinth-Aras in ihrer Bruthöhle
Auch die Jaguare im Pantanal sind durch die Feuer bedroht. (Foto: gemeinfrei)
Jaguar

Brasilien, 16. September 2020. Im größten Feuchtgebiet der Welt, dem Pantanal in Brasilien, brennt an vielen Stellen der Wald. Entstanden sind die Brände meist durch Brandrodung: Bauern stecken ihre Felder in Brand, um sie für die neue Saat vorzubereiten. Wegen der Trockenheit und Hitze in diesem Jahr geraten die Feuer aber oft außer Kontrolle. Jetzt hat die brasilianische Regierung dem Bundesland Mato Grosso del Sul, in dem der größte Teil des Feuchtgebietes liegt, mehr Geld und Hilfe für die Bekämpfung der Brände zugesagt. Seit Wochen kämpfen nämlich Feuerwehrleute, Soldaten und Mitarbeiter von Umweltschutzvereinen vergeblich gegen die Flammen. In dem Gebiet leben viele seltene Tierarten.

Willst du mehr wissen?

Auf der Kinderseite abenteuer-regenwald.de erfährst du mehr über das Pantanal.

Auf der Kinderseite ZDF Tivi findest du mehr Informationen über die Brände in Brasilien.

Mach mit beim CleanUp: Räume deinen Fluss auf!

Jede Menge Müll: Kinder beim RheinCleanUp 2019. (Foto: Rhein CleanUp)
Kinder mit Müll aus dem Rhein

Bonn, 7. September 2020. Wohnst du in der Nähe des Rheins, der Ruhr, der Mosel oder eines anderen größeren Flusses? Dann kannst du jetzt helfen, die Flussufer von Plastikmüll zu säubern, damit dieser nicht ins Meer gelangt. Am Samstag, 12. September, ist nämlich Aufräumtag. Die Veranstalter nennen das "CleanUp". Das ist englisch und bedeutet "Großes Aufräumen". Überall in Deutschland finden an den größeren Flüssen Aufräum-Aktionen statt, bei denen du mitmachen kannst. Auf den Internetseite der Organisation "RhineCleanUp", "MoselCleanUp" und "RuhrCleanUp" findest du auch Aktionen in deiner Nähe. Gib dazu einfach deinen Wohnort in die Suchleiste ein.

Lies hier mehr über Plastikmüll im Meer

Aktionsideen für den Sommer

Eine Meise an einer Vogeltränke. (Foto: gemeinfrei)
Meise an Vogeltränke

2. Juli 2020. Wenn es draußen heiß und trocken ist, freuen sich Insekten und Vögel über eine Tränke. Lies in unserem Sommertipp, wie du selbst ganz einfach solche Tränken bauen kannst.

Mach mit!

Zum Sommertipp: Tränken bauen

Der Natur auf den Feldern geht es immer noch schlecht

Weit und breit nichts als Acker: Hier können nur wenige Arten überleben. (Foto: gemeinfrei)
Feldweg durch ein Feld
Artenreiche Blumenwiese - solche Lebensräume sind in Deutschland selten. (Foto: Andreas Gruhl / fotolia)
Blumenwiese

Berlin, 20. Mai 2020. Der Zustand der Natur auf Feldern und Wiesen ist immer noch schlecht. Das steht im neuen "Bericht zur Lage der Natur", den das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz gestern gemeinsam vorgestellt haben. Der Bericht wird alle sechs Jahre veröffentlicht. Darin wird untersucht, welche Tier- und Pflanzenarten es in Deutschland gibt - von den Meeresküsten im Norden bis zu den Alpen im Süden. Die Forscherinnen und Forscher sagen, dass sich der Zustand der Natur in Wäldern, an der Küste und in den Bergen zwar erholt hat, aber in der Landwirtschaft immer noch viel zu wenige Tier- und Pflanzenarten leben können. Vor allem Insektenarten, die auf Wiesen mit vielen verschiedenen Wildblumen angewiesen sind, werden immer seltener.

Lies hier, wie du einer Landschaft ihre Artenvielfalt ansehen kannst.

Neue Zahlen: 137 Luchse leben in Deutschland

Seltener Anblick: Ein Luchsweibchen mit Jungtier. (Foto: Joachim S. Müller cc-by-sa-3.5)
Luchsweibchen  mit Jungtier auf einem Felsen

Bonn, 6. Februar 2020. Der Luchs vermehrt sich in Deutschland langsam, aber stetig. 137 Luchse wurden im letzten Jahr hier gezählt, darunter 28 Luchsweibchen mit Nachwuchs. Die meisten Luchsfamilien gibt es im Bayerischen Wald und im Harz. Luchse sind sehr scheu und brauchen große Wälder mit genügend Beutetieren. Deshalb breiten sie sich bei uns nur sehr langsam aus.

Lies hier mehr über Luchse in Deutschland.

Vögel in Deutschland: Rückgang auf Feld und Wiese

Kiebitze leben auf Wiesen und Feldern. Ihr Bestand ist um 90 Prozent zurück gegangen! (Foto: gemeinfrei)
Kiebitz auf einer Wiese

Bonn, 5. Februar 2020. Zwischen 1992 und 2016 hat die Zahl der brütenden Vögel in Deutschland um 14 Millionen abgenommen. Besonders auf Wiesen und Feldern gibt es heute viel weniger Vögel als früher. Vogelschützer sagen, dass der Grund dafür die intensive Landwirtschaft ist. Im Gegensatz dazu nahm die Zahl der Vogelarten im Wald, aber auch in Dörfern und Städten zu. Diese Ergebnisse hat das Bundesamt für Naturschutz jetzt veröffentlicht. Für den regelmäßigen Bericht "Vögel in Deutschland" zählen Tausende Menschen in ihrer Freizeit Vögel und melden ihre Beobachtungen im Internet.

Lies hier, warum die Zahl der Feldvögel abnimmt.

Neues vom Wolf: 105 Rudel in Deutschland heimisch

Wenn Wölfe heulen, sagen sie damit: "Wir gehören zusammen. Das hier ist unser Revier!" (Foto: gemeinfrei)
Heulender Wolf.

Bonn, 3. Dezember 2019. Der Wolf fühlt sich wohl in Deutschland. Nach jetzt veröffentlichten, aktuellen Zahlen leben bei uns 105 Wolfsrudel, 25 Wolfspaare und 13 einzelne Wölfe. In den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein haben sich im vergangenen Jahr erstmals Wölfe niedergelassen. Die meisten Wolfsrudel (41) leben in dem Bundesland Brandenburg.

Lies hier alles über Wölfe in Deutschland.

Unser Podcast: 10 Dinge über Wölfe

Schwarzblauer Ölkäfer ist Insekt des Jahres 2020

Der Schwarzblaue Ölkäfer ist Insekt des Jahres 2020. (Foto: Bellmann, Hecker / BfN)
Schwarzblauer Ölkäfer

Bonn, 28. November 2019. Der Schwarzblaue Ölkäfer ist Insekt des Jahres 2020. Du hast noch nie von ihm gehört? Nicht schlimm. Er ist auch ein recht seltenes, aber sehr bemerkenswertes Insekt. Nicht nur, dass er unter seinem Panzer ein tödliches Gift transportiert, mit dem früher sogar Morde begangen wurden - er hat auch eine sehr ungewöhnliche Lebensweise.

Mehr über den Schwarzblauen Ölkäfer

Der Fisch des Jahres 2020 heißt "Nase"

Zwei Nasen schwimmen auf kiesigem Grund. (Foto: Rainer Kühnis)
Zwei Nasen am kiesigen Flussgrund

Bonn, 12. November 2019. Die "Nase" ist Fisch des Jahres 2020. Ihren drolligen Namen hat sie ihrer wulstigen Oberlippe zu verdanken, mit der sie Algen am Flussgrund abweidet. Nasen leben in sauberen Kiesabschnitten großer Flüsse, sind aber zum Teil sehr selten geworden. Das liegt vor allem daran, dass sie ihre Laichplätze nicht mehr erreichen können, wenn Wehre und andere Verbauungen ihnen den Weg versperren.

Lies hier mehr über Flüsse und ihre Bewohner

Stirbt in Deutschland der Wald?

Fichten leiden besonders unter dem Klimawandel. Viele von ihnen sind abgestorben. (Foto: gemeinfrei)
Tote Fichten in einem Wald
Anpflanzen oder keimen lassen? Noch ist nicht ganz klar, wie man dem Wald am besten helfen kann.
Ahornkeimling

Bonn, 10. Oktober 2019. Auch, wenn du es jetzt häufig im Fernsehen oder im Internet hörst - unser Wald stirbt nicht. Das Gute beim Wald ist ja, dass er immer wieder nachwächst. Richtig ist aber: Vielen Bäumen im Wald geht es schlecht. Sie leiden unter dem Klimawandel. Die Hitze und Trockenheit der letzten beiden Sommer hat vor allem Fichten geschwächt. Diese konnten dann vom Borkenkäfer leichter befallen werden.

Pflanzen oder abwarten?

Sehr viele Fichten sind inzwischen abgestorben und müssen gefällt werden. In manchen Regionen in Deutschland sind auch Kiefern und Lärchen und manchmal sogar Laubbäume befallen. Jetzt gibt es Streit darüber, wie man dem Wald am besten helfen kann - möglichst schnell neue Bäume pflanzen oder erstmal abwarten, wie sich der Wald von selbst entwickelt. Das ist nicht leicht zu entscheiden, denn niemand weiß mit Sicherheit, wie der Wald am besten mit dem Klimawandel zurecht kommen kann.

Lies hier mehr zu dem Thema: Naturnahe Waldwirtschaft

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