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Fall der Woche: Wilde Früchtchen
Wildfrüchte sind im Herbst wichtige Nahrungsquelle für alle Tiere, die hier bei uns überwintern. An Wegrändern, am Waldrand und in großen Hecken kannst du Sträucher mit Wildfrüchten finden. Selbst solche, die für uns Menschen giftig oder zumindest ungenießbar sind, stehen bei vielen Tieren auf dem Speisezettel.
Gift und Galle - Beeren, die nur Tieren schmecken
Vögel haben schon einen speziellen Geschmack. Viele Früchte, die ihnen schmecken, sind für uns ungenießbar - manche sogar giftig. Wie zum Beispiel die Früchte der Eibe. Nadeln und Samen des Baums sind hochgiftig, auch für Tiere. Manche Vögel sind aber so geschickt darin, das Fleisch der Eibenfrucht vom Samen zu trennen, dass ihnen das Gift nichts anhaben kann.
Europäische Stechpalme
Die Stechpalme ist ein Baum mit stacheligen, glänzenden Blättern, der im Herbst viele rote Früchte hervorbringt. Uns dienen sie vor allem für die Weihnachtsdekoration, aber viele überwinternde Vögel haben die Früchte zum Fressen gern. Besonders Amseln und Drosseln kannst du im Herbst und Winter in den Bäumen beobachten. Die Stechpalme wächst in Laubwäldern und in Gärten und Parks. Hier kannst du mehr über sie lesen.
Pfaffenhütchen
Auch die Früchte des Gwöhnlichen Spindelstrauchs, die Pfaffenhütchen, sind für Menschen ungenießbar - für Tiere aber umso wertvoller. Im Frühjahr werden die unscheinbaren Blüten von vielen Insekten besucht, denn sie enthalten besonders viel Nektar. Im Herbst bilden sich die Früchte, die besonders von Rotkehlchen, Elstern und Drosseln gefressen werden.
Löse den Fall der Woche:
Wie nennt man die Früchte des Gewöhnlichen Spindelstrauchs?
A - Dompfaff.
B - Pfaffenhütchen.
C - Pusteblume.








