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Bauanleitung für einen Steinhaufen


Steinhaufen aus Kalkstein. (Foto: Segovax / pixelio)
Steinhaufen.

Das brauchst du: Spaten, Arbeitshandschuhe, Steine aus der Umgebung, evtl. eine Schubkarre, einige Helfer.

Das tust du: Suche zuerst einen geeigneten Standort für deinen Steinhaufen aus. Am besten ist ein sonniger, ruhiger Platz in der Nähe eines Gebüsches. Jetzt hebst du mit dem Spaten eine Mulde aus. Sie sollte mindestens 1 mal 1 Meter groß und 30 cm tief sein. In dieser Mulde schichtest du später die Steine auf. Nun nimm dir ein paar Helfer und sucht möglichst viele Steine aus der Umgebung. Am besten schichtet ihr runde und flachere Steine gemischt auf, damit zwischen den Steinen genügend Zwischenräume als Unterschlupf
bleiben. Geeignet sind alle Arten von Naturstein.

Das kannst du am Steinhaufen beobachten:

Haufen oder Riegel aus aufgeschichteten Steinen sind nicht nur Ruheplätze für Reptilien, sondern auch Lebensräume für andere wärmeliebende Tierarten. Der Regen, der auf die Steine fällt, versickert einfach. In der Sonne heizen sich die Steine schneller auf als ihre Umgebung. Außerdem speichern sie die Wärme und geben sie in der Nacht wieder ab. Wärmeliebende Arten fühlen sich hier besonders wohl. Gerade solche Arten sind bei uns aber selten geworden, wiel sie nur noch wenige Rückzugsgebiete finden.

Zu den wärmeliebenden Arten gehören Schlangen und Eidechsen, aber auch bestimmte Pflanzen, die wiederum Insekten und Käfer anlocken. Unter dem Steinhaufen bleibt es dagegen schön kühl, so dass sich dort auch Kröten und Molche verkriechen können.

Zauneidechsen sonnen sich gerne auf warmen Steinen. (Foto: Böhringer Friedrich cc-by-sa)
Zauneidechse
Wolfsspinnen lauern in den Zwischenräumen der Steine auf Beutetiere. (Foto: Rainer Altenkamp cc-by-sa)
Wolfsspinne

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