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Feldahorn

Baum des Jahres 2015: Der Feld-Ahorn

Klar kennt ihr alle den Ahorn – das ist der Baum, dessen geflügelte Früchtchen man sich auf die Nase kleben kann. Der Feld-Ahorn ist die kleinste der hier heimischen drei Ahorn-Arten und jetzt zum "Baum des Jahres 2015" ausgerufen worden.

Woran kann man den Feld-Ahorn erkennen?

Der Feld-Ahorn wächst als Baum oder als Strauch, denn mal bringt er einen Stamm mit bis zu einem Meter Durchmesser hervor, manchmal aber auch mehrere dünne Stämmchen. Seine Blätter sind kleiner als die des Berg-Ahorns und des Spitz-Ahorns. Im Herbst verfärben sich seine Blätter goldgelb.

Wo wächst der Feld-Ahorn?

Wie der Name schon sagt, kommt der Feld-Ahorn an Waldrändern und in Hecken entlang von Feldern und Weiden vor, denn er braucht viel Licht. Zwischen Sträuchern wie Haselnuss, Wildrose und Hartriegel fühlt er sich besonders wohl, denn er wird größer als sie und bekommt deshalb besonders viel Sonnenlicht ab.

Diese Hecken zwischen den Feldern sind für viele Tierarten wichtig. Kaninchen, Hasen und Igel nutzen sie als Versteck, viele Vogelarten brüten gerne in dichtem Feld-Ahorn-Blattwerk und andere freuen sich über die Ahorn-Früchte im Herbst. Im Frühjahr bietet der Feld-Ahorn den Bienen und Hummeln den Nektar seiner Blüten.

Noch mehr Wissenswertes

Früher hat man die jungen Blätter zu einer Art Sauerkraut verarbeitet; sie schmecken auch als Salatbestandteil. Aber Vorsicht – es gibt andere Baumarten, deren Blätter giftig sind. Als Stadt- und Straßenbaum wird der Feld-Ahorn immer beliebter. Er bleibt relativ klein, eignet sich daher auch für enge Straßen und Gärten, und er verträgt relativ gut das Streusalz im Winter sowie die Abgase von Autos. Er verträgt Bodenverdichtung, Hitze, intensive
Sonnenstrahlung und er hält Trockenperioden gut aus.

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