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Lexikon

Der Eisvogel


Eisvögel. (Foto: NABU / Bernd Zoller)
Ein Eisvogelmännchen übergibt einen Fisch ans Weibchen

Jedes Kind kennt den Eisvogel, zumindest von Bildern. Denn die kleinen Flieger sind ziemlich schwer zu entdecken.

Pfeilschneller Jäger am Flussufer

Eisvögel sind pfeilschnelle Jäger und deshalb trotz ihres bunten Gefieders schwer zu entdecken. (Foto: NABU / Willi Rolfes)
Eisvogel im Flug mit Fisch im Schnabel
Wenn Eisvögel still auf einem Ast sitzen und das Wasser beobachten, kannst du sie mit ein bisschen Glück beobachten. (Foto: NABU / Tom Dove)
Eisvogel auf einem Ast sitzend.

Pfeilschnell jagen sie an Flüssen und großen Bächen nach Fischen. Mit seinem orange-blau schimmerndes Gefieder kann man ihn gar nicht verwechseln. Der fliegende Edelstein ist ein Winzling und wiegt nur 40 Gramm. Im Lehm steiler Uferböschungen gräbt er seine Bruthöhle, die bis zu einem Meter tief in den Erdboden reichen kann. Nesträuber müssen draußen bleiben.

Kulturfolger?

Früher kamen Eisvögel vor allem an Flussauen und in Auwäldern vor. Als diese immer seltener und die Menschen in seinem Lebensraum immer zahlreicher wurden, versuchte er sich anzupassen: Inzwischen jagen Eisvögel auch in Parkanlagen größerer Städte, wo sie nach Goldfischen jagen. Deshalb gelten sie schon fast als Kulturfolger. Brüten kann der Eisvogel in der Stadt aber nur, wenn er lehmige Steilufer für seine Bruthöhlen findet.

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So ruft der Eisvogel!

Klicke auf Konstantin, um einen Eisvogel zu hören!
Hamster Konstantin mit Kopfhörern

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Blaumeise. (Foto: Priemer / NABU)
Blaumeise auf einem Ast

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