Bundesamt für Naturschutz BfN

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Lexikon

Wie wird ein Feldhase zum Osterhasen?

Exklusives Interview: Konstantin spricht mit dem Osterhasen

(Grafik: BfN)
Hamster Konstantin als Detektiv
Hübsch bemalt und dann versteckt...(Foto: Claudia Hautumm / pixelio)
Bunte Ostereier im Gras.
(Foto: gemeinfrei)
Ostereier im Weidenkorb.
Ob aus diesem jungen Feldhasen wohl mal ein Osterhase wird? (Foto: gemeinfrei)
Junger Feldhase in seiner Sasse
Nicht verwechseln: Hier siehst du ein Kaninchen. (Foto: gemeinfrei)
Kaninchen auf einer Wiese
Feldhasen können sich gut verstecken. (Foto: gemeinfrei)
Hase im Getreidefeld
(Foto: gemeinfrei)
Osterhasen vor Narzissen

Unserem Hamster Konstantin ist es gelungen, sich mit einem seltenen Vertreter der Feldhasen zu unterhalten. Unser Gesprächspartner wollte unerkannt bleiben. Deshalb können wir euch leider kein Foto von ihm zeigen. Aber wir sind stolz, euch an dieser Stelle das aufschlussreiche Interview zu präsentieren:

Konstantin: Lieber Osterhase, vielen Dank für Ihre kostbare Zeit. Sicher haben Sie jetzt sehr viel zu tun...

Osterhase: Oh ja, das stimmt. Meine Kollegen und ich arbeiten im Moment 24 Stunden am Tag.

Konstantin: Wie bereiten Sie sich denn auf das Osterfest vor?

Osterhase: Nun, die Vorbereitung beginnt gut einen Monat vor dem Fest. Bei unseren Zulieferern, den Hühnern, bestellen wir deutschlandweit etwa drei Millionen Eier.  Sie werden exakt zwei Wochen vor Ostern gelegt. Unsere Kuriere holen die frische Ware von den Höfen ab und bringen sie in unsere Werkstätten. Hier sitzen wir in drei Schichten rund um die Uhr an den Zeichentischen.

Konstantin: Und was passiert dann?

Osterhase: Wenn alle Eier bunt bemalt sind, füllen wir unsere Kiepen. Das dauert meistens bis spät in die Nacht vor Ostersonntag. Früh morgens machen wir uns dann auf den Weg und verstecken die Eier - gerne in bereit gestellten Osternestern. Dabei achten wir sehr darauf, dass wir nicht gesehen werden. Sie wissen, Hasen sind scheue Tiere. Das gilt besonders für unsere Berufsgruppe.

Konstantin: Ist jeder Feldhase ein Osterhase?

Osterhase: Oh nein, was denken Sie? Dazu braucht man großes Zeichentalent. Nur die besten Hasenkinder werden in die Hasenschule aufgenommen.

Konstantin: Gibt es auch Osterhäsinnen?

Osterhase: Aber natürlich. Bei uns Osterhasen sind Männchen und Weibchen gleichberechtigt. Das war schon immer so. Bei den Menschen hat sich leider die männliche Bezeichnung durchgesetzt. Unsere Kolleginnen hatten deswegen sogar schon einen Streik geplant. Aber so etwas ist natürlich schwierig, wenn man unerkannt bleiben will und keiner etwas vom Streik bemerkt ...

Konsantin: Und was machen Sie während des übrigen Jahres?

Osterhase: Das, was alle anderen Feldhasen auch machen: Wir suchen uns einen Partner, bekommen Junge und ziehen sie groß. Und hoffen natürlich immer, dass einer aus dem Wurf zum Osterhasen taugt.

Konstantin: Lieber Osterhase, vielen Dank für das Gespräch!

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Ostern

Ooh, Ostereier! (Foto: Sixta Görtz)
Kind mit Ostereiern.

Warum feiern wir eigentlich Ostern und was haben Hase und Ei damit zu tun?

Ostern ist ein kirchlicher Feiertag. An diesem Tag feiern die Christen, dass Jesus Christus von den Toten auferstanden ist.

Aber wie stehen nun Hase und Eier damit in Verbindung? Das Osterfest ist immer am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Der Hase gilt als Frühlingsbote. Sobald die ersten Sonnenstrahlen den Frühling einleiten, sieht man ihn über die Felder laufen. Er ist auch ein Symbol für Fruchtbarkeit und neues Leben, da eine Häsin mehrmals im Jahr bis zu fünf Junge zur Welt bringen kann. Auch das Ei steht für neues Leben. Deshalb schenkt man sich zu Ostern Schoko-Hasen und bunt bemalte Ostereier.

Noch viel mehr über Ostern erfährst du auf der Seite mit der Maus:

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