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Lexikon

Berg-Ahorn


Ein schöner alter Berg-Ahorn. (Foto: Muriel Bendel cc-by-sa 4.0)
Großer Berg-Ahorn auf einer Wiese.

Den Berg-Ahorn kannst du gut an seinen Blättern mit den fünf Spitzen erkennen. Außerdem kennst du bestimmt seine Früchte, die sich wie ein Propeller drehen, wenn sie zu Boden fallen.


Die Früchte des Bergahorns kennst du bestimmt. Wenn sie zu Boden fallen, drehen sie sich wie kleine Propeller. (Foto: Frank Vincentz cc-by-sa-3.0)
Früchte des Bergahorns
Schön, aber selten: Der Alpenbock kann bis zu 4 cm groß werden. Seine Larven wachsen in toten Ästen des Berg-Ahorns heran.(Foto: Stefan Krimbacher cc-by-sa 3.0)
Alpenbock.

Berg-Ahorne wachsen vor allem in Mischwäldern im Mittelgebirge oder in den Alpen. Für Insekten ist der Berg-Ahorn ein guter Futterbaum: Viele Wildbienen-Arten suchen an seinen Blüten nach Nektar. In toten und morschen Ästen wachsen die Larven der Bock-Käfer heran, auch die des seltenen, blau-schwarz gestreiften  Alpenbocks. Eine besondere Süßigkeit für Tiere versteckt der Berg-Ahorn unter seiner Rinde. Dort fließt sein zuckerhaltiger Baumsaft, den Mäuse und Vögel besonders mögen. Wenn sie naschen wollen, müssen sie aber erst die Baumrinde aufritzen.  

Für die Forstwirtschaft ist der Ahorn sehr wertvoll, denn aus seinem robusten, biegsamen Holz kann man Musikinstrumente und Sportgeräte herstellen.

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Berg-Ahorn

(Foto: Böhringer Friedrich cc-by-sa 3.0-at.)
Berg-Ahorn im Gebirge.

Lebensalter: Bis 600 Jahre

Höhe: 30 bis 35 Meter

Anteil am deutschen Wald: 2,1 Prozent.

Typischer Standort: sonnige, regenreiche Gebirgslagen.

Lateinischer Name: Acer pseudoplatanus

Ahornblatt. (Foto: gemeinfrei.)
Ahornblatt.
Rinde eines alten Berg-Ahorns. (Foto: gemeinfrei)
Baumrinde des Berg-Ahorns.