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Lexikon

Regenwürmer bei der Arbeit


(Foto: gemeinfrei)
Regenwurm auf Pflastersteinen

Wenn du Regenwürmer näher kennenlernen willst, ist nach dem Regen die beste Zeit, um welche zu sammeln. In deinem kleinen Regenwurm-Terrarium kannst du sie danach in aller Ruhe bei der Arbeit beobachten. Rechne für das ganze Experiment ungefähr drei Wochen ein!


(Grafik: gemeinfrei)
Grinsender Regenwurm
Finderglück: Dieser Regenwurm war im Komposthaufen. (Foto: gemeinfrei)
Regenwurm auf Komposterde
Ein Leckerbissen für die Amsel. (Foto: gemeinfrei)
Amsel mit Regenwurm im Schnabel

Das brauchst du: Eine kleine Schaufel, ein sehr großes Schraubglas mit Deckel, Steinchen, Sand, dunkle Erde aus einem Beet, Laub und Zwiebelschalen.

Das tust du: Zuerst bereitest du die Wohnung für deine Regenwürmer vor. Fülle dein Schraubglas mit einer flachen Schicht kleiner Steine. Darauf kommt immer abwechselnd eine Schicht Erde und eine Schicht Sand. Obendrauf legst du das "Futter", die Blätter und Zwiebelschalen. Zum Schluss besprühst du alles mit Wasser.

Nun mach dich auf die Suche nach den Bewohnern. Dazu gräbst du an einem feuchten Tag mit der Schaufel vorsichtig im Kompost oder in einem Beet. Lege zwei bis drei Würmer oben auf die Zwiebelschalen. Bevor du das Glas verschließt, musst du ein paar Löcher in den Deckel stechen, damit deine Würmer nicht ersticken. Lass dir dabei von einem Erwachsenen helfen. Stelle das Glas an einen kühlen, dunklen Ort und halte den Inhalt in der nächsten Zeit immer ein wenig feucht.

Das kannst du beobachten: Nach und nach graben die Regenwürmer immer mehr Gänge in das Erdgemisch. Sie ziehen Laub und Zwiebelschalen in ihre Gänge. Mit der Zeit vermischen sich die Schichten aus Erde und Sand und die Futterschicht verschwindet. Nach zwei bis drei Wochen kannst du deine Würmer wieder im Beet freilassen.

Was passiert da?

Regenwürmer leben in der Erde und ernähren sich von abgestorbenen Pflanzenteilen, aus denen dadurch wieder gute Erde wird. Dabei durchmischen und durchlüften die Würmer den Boden. Regenwürmer sorgen also mit dafür, dass die Pflanzen immer genug Nährstoffe in der Erde finden und gut wachsen können.

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(Foto: gemeinfrei)
Nasser Marienkäfer auf Blatt.

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