Bundesamt für Naturschutz BfN

Hauptbereichsmenü



Lexikon

Tanne


Tannen im Gebirge. (Foto: Dakro Gavric cc-by-sa 3.0)
Tannen im Gebirge.

Die "Nordmann-Tannen" mit den weichen Nadeln kennst du als Weihnachtsbaum. In den meisten Wäldern bei uns dagegen stehen keine Tannen, sondern Fichten. Eine Unterscheidung der beiden Baumarten kann ganz schön schwierig sein.


Tannenzapfen sitzen aufrecht auf den Zweigen und fallen niemals als Ganzes herunter. Deshalb findet man unter einer Tanne keine Zapfen. (Foto: Jerzy Opiola cc-by-sa 4.0)
Tannenzapfen am Zweig.
Tannen können Kälte und Schnee gut aushalten und fühlen sich im Gebirge wohl. (Foto: gemeinfrei)
Schneebedeckte Tannen am Gebirgshang.

Die Tanne ist ein Nadelbaum, deren Zapfen nicht nach unten hängen, sondern aufrecht auf den Ästen stehen, was sie von fast allen anderen Nadelbäumen unterscheidet. Ihre Zapfen fallen auch nicht als Ganzes vom Baum. Wenn Tannenzapfen reif sind, fallen nur einzelne Schuppen auf den Waldboden. Zapfen auf dem Waldboden stammen also nicht von einer Tanne, sondern von Fichten oder Kiefern.

Tannen sind mächtige Bäume und können bis zu 65 Meter hoch werden. Damit sind sie die höchsten Bäume in Europa. In den meisten Regionen in Deutschland sind Tannen eher selten. In den Mittelgebirgen oder in den Alpen dagegen wachsen Tannen gut und können dort sehr alt werden. Tannennadeln duften sehr gut, wenn man sie zwischen den Fingern zerreibt. Das Holz der Tanne ist widerstandsfähig, auch wenn es nass wird. Deshalb wurden früher Schiffe aus Tannenholz gebaut, heute braucht man sie zum Beispiel für Fensterrahmen und Dachkonstruktionen.

Zurück zur Übersicht.

zurück

Tanne

(Foto: Crusier cc-by-sa 3.0)
Tanne.

Lebensalter: Bis 600 Jahre.

Höhe: Bis zu 65 Meter.

Anteil am deutschen Wald: 1,7 Prozent.

Typischer Standort: Mittlere bis höhere Gebirgslagen.

Lateinischer Name: Abies alba.

Tannenzweig. (Foto: Pastilletes cc-by-sa 2.0)
Tannenzweig mit grünen Nadeln
Stamm einer Tanne. (Foto: Crusier cc-by 3.0)
Rinde einer Tanne.