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Insektensterben

Studie: Insektensterben ist viel schlimmer als gedacht

Aus diesen kleinen Raupen werden einmal Blattwespen. (Foto: LilyM cc-by 2.5)
Blattwespenlarven auf Blatt
Auch Schmetterlinge sind vom Insektensterben betroffen. (Foto: gemeinfrei)
Schmetterlin auf Blüte
Viele Vogelarten ernähren ihre Jungen mit Insekten. (Foto: wikinature cc-by-sa 3.0)
Gartenrotschwanz an Nistkasten

Woran der Insektenschwund liegt, wissen die Forscher nicht genau. Aber sie haben einen Verdacht: Fast alle Naturschutzgebiete, in denen die Insekten gefangen wurden, lagen inmitten von bewirtschafteten Feldern. Deshalb glauben die Forscher, dass die Insektenvernichter und Düngemittel, die auf den Feldern verwendet werden, den Insekten geschadet haben.

Wenn das Insektensterben weiter ginge, hätte das schlimme Folgen: Insekten sind für die Bestäubung vieler Pflanzen verantwortlich und gleichzeitig Nahrung vieler Vögel. Ohne Insekten könnten die Pflanzen keine Früchte mehr tragen und sich nicht mehr vermehren. Viele Vogelarten fänden keine Nahrung mehr.

Auch Naturschützer und viele Politiker glauben, dass die intensive Landwirtschaft eine der Hauptursachen für das Insektensterben ist. Sie wollen die Landwirtschaft verändern. Doch das geht nur innerhalb der Europäischen Union (EU). Deshalb müssen die Politiker in den nächsten Jahren viel verhandeln: Bis 2020 soll die Landwirtschaft in der EU neue Regeln bekommen, die die Natur besser schützen.

Mehr über Insekten

Wie du selbst etwas für Insekten tun kannst, erfährst du hier:

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