Bundesamt für Naturschutz BfN

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Aktuelles

Aktuelles

Luchse breiten sich nur langsam in Deutschland aus

Luchsweibchen mit Jungtieren. (Foto: Joachim S. Müller cc-by-sa 3.0)
Luchsweibchen mit Jungtieren im Wald
43 Jungtiere haben Wissenschaftler in Deutschland im letzten Jahr gezählt. (Foto: Jürgen Schiersmann / BUND Bayern)
Junge Luchse im Wald

Bonn, 11. Juni 2019. 135 Luchse leben zur Zeit in Deutschland. Das hat das Bundesamt für Naturschutz jetzt bekannt gegeben. Von den 135 Luchsen sind 85 erwachsen und 43 Jungtiere. Gezählt wurden die Tiere zwischen dem 1. Mai 2017 und dem 30. April 2018. Die meisten Luchse leben im Bayerischen Wald und im Harz. Die kleinen Raubkatzen mit den Pinselohren sind in Deutschland streng geschützt und immer noch stark gefährdet. Das liegt vor allem daran, dass sie sehr viel ungestörten Platz brauchen und sich nur sehr langsam ausbreiten. Straßen und Siedlungen begrenzen in Deutschland vielerorts den Lebensraum der scheuen Raubkatzen. Lies hier mehr über Luchse in Deutschland.

Internationaler Tag der biologischen Vielfalt

(Foto: gemeinfrei)
Blühende Blumen auf einer Wiese

Bonn, 22. Mai 2019. Der 22. Mai ist der Internationale Tag der biologischen Vielfalt. Damit erinnern die Vereinten Nationen an den 22. Mai 1992. Damals beschlossen 190 Länder der Erde die "Konvention über die Biologische Vielfalt".

Biologische Vielfalt - was ist das?

Lies hier mehr über die "Konvention über die biologische Vielfalt".

Weltbiodiversitätsrat: Zustand der Natur dramatisch

Ein Löwenjunges mit unsicherer Zukunft. (Foto: gemeinfrei)
Löwenjunges in der Savanne

Paris, 6. Mai 2019. Der Weltbiodiversitätsrat hat heute seinen Globalen Bericht zum Zustand der Natur vorgestellt. In dem Bericht steht, dass sich der Zustand der Natur dramatisch verschlechtert hat. Fast eine Million Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht - viele könnten schon in den nächsten Jahrzehnten von unserem Planeten verschwinden. Wissenschaftler halten das weltweite Artensterben für ebenso dramatisch wie den Klimawandel. Viele fordern jetzt ein entschlosseneres Vorgehen der Politiker zum Schutz der biologischen Vielfalt.

Mehr über den Weltbiodiversitätsrat und seinen Bericht zum Zustand der Natur

Webcam: Beobachte die Turmfalken im Aachener Dom

Ein Turmfalke. (Foto: Sixta Görtz)
Turmfalke an Kirchturmwand

Aachen, 28. März 2019. Im Westturm des Aachener Doms brütet ein Turmfalken-Pärchen - und du kannst dabei zuschauen. Die Webcam der Aachener Dombauhütte sendet Tag und Nacht direkt aus dem Falkenhorst.

Hier gelangst du zur Webcam im Turmfalken-Horst

120 Feldhamster werden in NRW ausgewildert

Feldhamster sind vom Aussterben bedroht. (Foto: Holger Duty / piclease)
Feldhamster auf einer Wiese
Feldhamster leben auf Äckern und fressen Feldfrüchte.(Foto: Ulrich Weinhold)
Feldhamster im Getreide

Pulheim, 14. Februar 2019. In der Nähe der Stadt Pulheim in dem Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) sollen im Frühjahr 120 Feldhamster ausgewildert werden. Die Nager sind sehr selten und vom Aussterben bedroht. In NRW gibt es noch nicht einmal mehr 50 Feldhamster. Auf den Feldern, wo die Neulinge jetzt angesiedelt werden sollen, wird nicht geerntet. So haben die Tiere genug zu hamstern und können sich vor ihren Fressfeinden verstecken. Die kleinen Nager kommen aus einer Aufzuchtstation bei Münster und sind die Nachkommen der letzten frei lebenden Feldhamster Nordrhein-Westfalens.

Lies hier mehr über den Feldhamster!

Die neuen Naturdetektive-Bücher sind da

(Cover: Circon Verlag)
Cover des Naturdetektive-Buchs "Blumen"
(Cover: Circon Verlag)
Cover des Naturdetektive-Buchs "Insekten"
(Cover: Circon Verlag)
Cover des Naturdetektive-Buchs "Steine"
(Cover: Circon Verlag)
Cover des Naturdetektive-Buchs "Tiere in Wald und Wiese"

Spielerisch die Natur entdecken und jede Menge über heimische Pflanzen und Tiere erfahren: Starte mit den Naturführern vom Circon Verlag zur Safari vor der Haustür. Ausführliche Steckbriefe helfen dir, Tiere und Pflanzen leicht zu bestimmen. Du bekommst die Naturführer ab sofort im Buchhandel.

EU beschließt Maßnahmen gegen Plastikmüll / Trinkhalme und Plastikbesteck ab 2021 verboten

Mikroplastik am Strand. (Foto: Fraunhofer-Umsicht, Leandra Hamann)
Mikroplastik am Strand
Trinkhalme aus Plastik sind ab 2021 in der ganzen EU verboten. (Foto: gemeinfrei)
Bunte Trinkhalme aus Plastik
Viel zu viel Plastik gelangt in die Natur. Das will die EU jetzt ändern. (Foto: fenrisulfir cc-by-sa 3.0)
Plastiktüte in einem Gewässer mit Enten

Brüssel, 21. Dezember 2018. Plastikgeschirr, Plastik-Trinkhalme, Wattestäbchen und viele weitere Plastikartikel sind in der Europäischen Union (EU) ab 2021 verboten. Das haben die Mitgliedsstaaten diese Woche beschlossen. Das Verbot ist nur eine von vielen weiteren Maßnahmen, mit denen die EU den Plastikmüll bekämpfen will. So müssen die Hersteller von Wegwerf-Artikeln aus Plastik demnächst dafür bezahlen, dass ihre Produkte die Umwelt belasten. Auch Einweg-Plastikflaschen sollen aus der EU verschwinden: Bis 2025 sollen 90 Prozent aller Einweg-Flaschen aus Plastik wiederverwertet werden - entweder im Mehrweg-System oder indem sie recycelt werden.

Die Reaktionen auf die EU-Beschlüsse sind unterschiedlich: Während die Plastikindustrie mit den Beschlüssen nicht einverstanden ist, sind Umweltexperten froh darüber. Bundesumweltministerin Svenja Schulze findet es "gut, dass es uns nun europaweit gelungen ist, überflüssige Wegwerfprodukte aus Plastik zu verbieten".

Klimakonferenz in Polen: Staaten beschließen Regeln für den Klimaschutz

Der Autoverkehr hat einen großen Anteil am weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen. (Foto: gemeinfrei)
Autos auf einer Autobahn

Katowice, 16. Dezember 2018. In Polen ist die Klimakonferenz zu Ende gegangen. Ergebnis der zweiwöchigen Verhandlungen ist ein 133 Seiten dickes Regelbuch. Darin steht genau, wie in Zukunft der weltweite Ausstoß von Treibhausgasen gemessen werden muss und wie die Staaten ihre Beiträge zum Klimaschutz zu bewerten haben. Das hat zur Folge, dass viel besser kontrolliert werden kann, ob ein Staat tatsächlich Anstrengungen für den Klimaschutz unternimmt. Außerdem legt das Regelbuch fest, dass sich alle Staaten beim Klimaschutz steigern müssen: Alle fünf Jahre haben sie einen Beitrag vorzulegen, der besser sein muss als der Vorherige. Ab dem Jahr 2022 müssen alle Industrieländer die Regeln befolgen, die Entwicklungsländer ab 2024. 

73 Wolfsrudel leben in Deutschland

Diese Wolfswelpen wurden in Sachsen von einer Wildkamera fotografiert. (Foto: Wildbiologisches Büro LUPUS)
Wolfswelpen, fotografiert von einer Wildkamera.

Bonn, 30. November 2018. Die Zahl der Wölfe in Deutschland ist auch 2018 wieder gestiegen: Nach aktuellen Zählungen lebten im Herbst 73 Wolfsrudel, 30 Wolfspaare und drei sesshafte Einzelwölfe in Deutschland. Die meisten Wölfe gibt es in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen und Niedersachsen.

WWF: Tierbestände nehmen weltweit weiter ab

Den Gelbbauchunken gehen die Lebensräume aus. Deshalb sind sie in Deutschland stark gefährdet. (Foto: Greylander photography cc-by-sa 4.0)
Gelbbauchunke
Feldhamster sind in Deutschland sehr selten. (Foto: Ulrich Weinhold)
Feldhamster im Getreidefeld

Berlin, 30. Oktober 2018. Die Tierbestände der Erde nehmen immer noch ab, wenn auch langsamer als zuvor. Trotzdem gibt es heute nicht einmal mehr halb so viele Wirbeltiere wie noch im Jahr 1970. Das stellt die Naturschutzorganisation "World Wildlife Fund" (WWF) in ihrem neuen Bericht fest. Unter dem Begriff "Wirbeltiere" werden Fische, Vögel, Säugetiere, Amphibien und Reptilien zusammengefasst. In Deutschland sind vor allem diejenigen Tierarten betroffen, die auf Wiesen und Feldern leben - wie zum Beispiel Feldlerchen, Feldhamster und Rebhühner. Nach Meinung der Autoren des Berichtes ist es aber noch nicht zu spät, den Rückgang der Wildtiere zu beenden. Dazu müsse jetzt sofort gehandelt werden.

Hier kannst du dir die Kinderversion des WWF-Berichts herunterladen.

Umweltministerin: Insekten jetzt besser schützen!

(Foto: gemeinfrei)
Erdhummel fliegt auf Klatschmohn
Eine Biene auf einer Asternblüte. (Foto: gemeinfrei)
Biene auf Blüte
Ein Distelfalter (Foto: gemeinfrei)
Distelfalter auf Blüte

Berlin, 12. Oktober 2018. Es tut sich was im Insektenschutz: Umweltministerin Svenja Schulze hat diese Woche viele Vorschläge gemacht, wie die Insekten ab dem nächsten Frühjahr besser geschützt werden sollen. Sie will zum Beispiel, dass in der Landwirtschaft insgesamt weniger Pflanzenschutzmittel verwendet werden und dass diejenigen Landwirte belohnt werden, die viel für den Insektenschutz tun. Auch sollen an Straßenrändern, in Städten und in privaten Gärten mehr Blumen blühen, damit die Insekten mehr Nahrung finden. Diese und noch viel mehr Vorschläge will die Ministerin noch bis Anfang November mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren und ab Frühjahr 2019 umsetzen.

Lies hier mehr über Insekten und darüber, warum sie so wichtig sind.

Und hier erfährst du, warum Insekten in Gefahr sind.

Nordrhein-Westfalen ist jetzt Wolfsland

Wölfe stehen in Deutschland unter Naturschutz. (Foto: gemeinfrei)
Wolf liegend im Gras
Für Wissenschaftler sind solche Wolfshaufen sehr aufschlussreich. Wenn sie mehrere davon finden, kiönnen sie zum Beispiel feststellen, ob alle vom selbsen Wolf stammen. (Foto: Senckenberg)
Wolfshaufen

Düsseldorf, 5. Oktober 2018. Das Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) ist jetzt Wolfsland. Das hat die Umweltministerin des Landes gesagt. Grund dafür ist eine Wölfin, die seit ungefähr einem halben Jahr im Westen des Bundeslandes am Niederrhein lebt. Sie war aufgefallen, weil sie mehrere Schafe gerissen hatte. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Wölfin in der Gegend bleibt und ein Rudel gründen wird. WEnn ein Bundesland offiziell "Wolfsland" ist, dann hat das auch Folgen für die Tierhalter: Schäfer zum Beispiel erhalten Geld vom Land, damit sie Elektrozäune oder Hütehunde kaufen können. So können sie ihre Herden schützen.

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(Foto: gemeinfrei)
Buschwindröschen in Morgensonne im Wald

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