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Aktuelles

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WWF: Tierbestände nehmen weltweit weiter ab

Den Gelbbauchunken gehen die Lebensräume aus. Deshalb sind sie in Deutschland stark gefährdet. (Foto: Greylander photography cc-by-sa 4.0)
Gelbbauchunke
Feldhamster sind in Deutschland sehr selten. (Foto: Ulrich Weinhold)
Feldhamster im Getreidefeld

Berlin, 30. Oktober 2018. Die Tierbestände der Erde nehmen immer noch ab, wenn auch langsamer als zuvor. Trotzdem gibt es heute nicht einmal mehr halb so viele Wirbeltiere wie noch im Jahr 1970. Das stellt die Naturschutzorganisation "World Wildlife Fund" (WWF) in ihrem neuen Bericht fest. Unter dem Begriff "Wirbeltiere" werden Fische, Vögel, Säugetiere, Amphibien und Reptilien zusammengefasst. In Deutschland sind vor allem diejenigen Tierarten betroffen, die auf Wiesen und Feldern leben - wie zum Beispiel Feldlerchen, Feldhamster und Rebhühner. Nach Meinung der Autoren des Berichtes ist es aber noch nicht zu spät, den Rückgang der Wildtiere zu beenden. Dazu müsse jetzt sofort gehandelt werden.

Hier kannst du dir die Kinderversion des WWF-Berichts herunterladen.

Umweltministerin: Insekten jetzt besser schützen!

(Foto: gemeinfrei)
Erdhummel fliegt auf Klatschmohn
Eine Biene auf einer Asternblüte. (Foto: gemeinfrei)
Biene auf Blüte
Ein Distelfalter (Foto: gemeinfrei)
Distelfalter auf Blüte

Berlin, 12. Oktober 2018. Es tut sich was im Insektenschutz: Umweltministerin Svenja Schulze hat diese Woche viele Vorschläge gemacht, wie die Insekten ab dem nächsten Frühjahr besser geschützt werden sollen. Sie will zum Beispiel, dass in der Landwirtschaft insgesamt weniger Pflanzenschutzmittel verwendet werden und dass diejenigen Landwirte belohnt werden, die viel für den Insektenschutz tun. Auch sollen an Straßenrändern, in Städten und in privaten Gärten mehr Blumen blühen, damit die Insekten mehr Nahrung finden. Diese und noch viel mehr Vorschläge will die Ministerin noch bis Anfang November mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren und ab Frühjahr 2019 umsetzen.

Lies hier mehr über Insekten und darüber, warum sie so wichtig sind.

Und hier erfährst du, warum Insekten in Gefahr sind.

Nordrhein-Westfalen ist jetzt Wolfsland

Wölfe stehen in Deutschland unter Naturschutz. (Foto: gemeinfrei)
Wolf liegend im Gras
Für Wissenschaftler sind solche Wolfshaufen sehr aufschlussreich. Wenn sie mehrere davon finden, kiönnen sie zum Beispiel feststellen, ob alle vom selbsen Wolf stammen. (Foto: Senckenberg)
Wolfshaufen

Düsseldorf, 5. Oktober 2018. Das Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) ist jetzt Wolfsland. Das hat die Umweltministerin des Landes gesagt. Grund dafür ist eine Wölfin, die seit ungefähr einem halben Jahr im Westen des Bundeslandes am Niederrhein lebt. Sie war aufgefallen, weil sie mehrere Schafe gerissen hatte. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Wölfin in der Gegend bleibt und ein Rudel gründen wird. WEnn ein Bundesland offiziell "Wolfsland" ist, dann hat das auch Folgen für die Tierhalter: Schäfer zum Beispiel erhalten Geld vom Land, damit sie Elektrozäune oder Hütehunde kaufen können. So können sie ihre Herden schützen.

Schreibt mehr Briefe - Sondermarke zur biologischen Vielfalt erschienen

So sehen die Sondermarken zur biologischen Vielfalt aus, die du jetzt bei der Post kaufen kannst. Jede gekaufte Marke unterstützt Projekte zur biologischen Vielfalt mit 30 Cent.(Foto: Inga Kjer / BMU
Sondermarken zur biologischen Vielfalt

Berlin, 17. September 2018. Es ist ja ein bisschen aus der Mode gekommen, aber gehörst du zu denjenigen, die manchmal Briefe schreiben? Dann kannst du dabei jetzt die biologische Vielfalt unterstützen - wenn du die neue Sondermarke "Biologische Vielfalt" kaufst. Sie kostet 30 Cent mehr, also 1 Euro statt 70 Cent. Mit den 30 Cent pro Marke werden Projekte zum Schutz der biologischen Vielfalt bezahlt.

Die Hälfte aller Deutschen kennt die biologische Vielfalt

Die Menschen in Deutschland möchten, dassdie biologische Vielfalt geschützt wird. (Foto: Sixta Görtz)
Mini-Frosch auf Kinderhand

Frankfurt, 14. September 2018. Die Hälfte aller Deutschen kennt den Begriff "biologische Vielfalt" und weiß, was er bedeutet. Vor zehn Jahren waren das nur halb so viele, nämlich nur ein Viertel. Und fast alle, die den Begriff schon mal gehört haben, finden, dass wir die biologische Vielfalt schützen müssen. Wissenschaftler von der Universität Frankfurt befragen seit dem Jahr 2007 regelmäßig die Leute. Für die Wissenschaftler ist es ein gutes Zeichen, dass immer mehr den Begriff kennen und die biologische Vielfalt schützen möchten. Lies hier mehr über die biologische Vielfalt.

Jetzt wird geputzt: The Ocean Cleanup ist gestartet

Das erste Schiff des Projektes läuft aus. Das Kunststoffrohr, das vom Schiff gezogen wird, ist 600 Meter lang.(Foto: Benjamin von Wong / The OceanCleanup)
Schiff mit langem Schlauch im Meer
So soll Ocean Cleanup funktionieren: Das 600 Meter lange biegsame Kunststoff-Rohr schwimmt im Halbkreis auf der Wasseroberfläche und fängt die Plastikteile ein. Unter der Oberfläche sind Netze befestigt. (Foto: Erik Zwart / TheOceanCleanup)
Computer-Animation von OceanCleanup

San Francisco und Rotterdam, 10. September 2018. In San Francisco an der Ostküste der USA ist jetzt ein Projekt gegen den Plastikmüll im Meer gestartet. "Ocean Cleanup" (Ozean-Reinigung) ist eine Erfindung des Niederländers Boyan Slat. Schon als Jugendlicher hatte er die Idee, den Plastikmüll im Meer mit riesigen Luftkissen und Netzen einzufangen und an Land zu bringen. Viele Jahre lang hat er getüftelt, gebaut und Menschen gesucht, die sein Projekt unterstützen. Jetzt ist es endlich so weit: Das erste Schiff seines Projektes ist ausgelaufen. Es zog ein 600 Meter langes, biegsames, schwimmendes Kunststoff-Rohr hinter sich her, an dem Netze befestigt sind. Das Rohr soll nach zwei Wochen Probezeit schließlich im größten Müllstrudel der Erde eingesetzt werden - im "Great pacific garbage patch".

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(Grafik: BfN)
Hamster Konstantin als Detektiv

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Natur im Herbst

(Foto: gemeinfrei)
Igel im Herbstlaub

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Bäume im Herbst

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Was machen die Tiere eigentlich im Herbst?

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