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Aktuelles

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Regierung beschließt Aktionsprogramm zum Insektenschutz

Eine Erdhummel im Anflug auf eine Klatschmohn-Blüte. (Foto: gemeinfrei)
Erdhummel im Anflug auf Klatschmohn

Berlin, 21. Juni 2018. Gute Nachrichten für Insekten: Die Bundesregierung hat ein "Aktionsprogramm Insektenschutz" beschlossen. Damit wollen die Politiker den Rückgang der Insekten stoppen. Das Aktionsprogramm enthält viele Ideen, die spätestens ab 2019 in die Tat umgesetzt werden sollen. Weiterlesen...

Meeresschutz: EU will mehr Plastikprodukte verbieten

Sollen in Zukunft in der EU verboten sein: Trinkhalme aus Plastik. (Foto: gemeinfrei)
Bunte Trinkhalme aus Plastik
Dieser Basstölpel hat sein Nest aus Plastiknetzen gebaut, die er im Meer gefunden hat. (Foto: gemeinfrei)
Basstölpel auf einem Nest aus Plastiknetzen

Brüssel, 29. Mai 2018. Was haben bunte Trinkhalme, Wattestäbchen, Luftballon-Stäbe und Einweg-Besteck gemeinsam? Sie sind aus Plastik und nach Meinung der Europäischen Union absolut überflüssig. Deshalb sollen sie jetzt verboten werden. Denn das meiste Plastik weltweit wird nicht wiederverwertet, sondern landet in der Natur - und am Ende immer im Meer. Der Plastikmüll im Meer ist inzwischen ein riesiges Problem - im wahrsten Sinne des Wortes. Auf dem pazifischen Ozean zum Beispiel treibt ein Müllteppich, der viermal so groß ist wie Deutschland!

Ob das Verbot bestimmter Plastikprodukte in der EU wirklich umgesetzt wird - darüber müssen jetzt die Mitgliedsstaaten und das Europaparlament abstimmen. Zuletzt hatte die EU 2015 beschlossen, dass Plastiktüten in der EU nicht mehr kostenlos abgegeben werden dürfen. Das Verbot gilt seit dem 1. Januar 2018.

Tag der Artenvielfalt: 25 Jahre "Konvention über die biologische VIelfalt"

Vielfalt am Wegesrand. (Foto: Brändle cc-by 3.0)
Blumen am Ackerrand

Bonn, 22. Mai 2018. Der 22. Mai ist "internationaler Tag der biologischen Vielfalt". In diesem Jahr erinnert er daran, dass vor 25 Jahren ein historischer Vertrag in Kraft trat: Das "Übereinkommen über die biologische Vielfalt". Bis heute sind 196 Länder dem Übereinkommen beigetreten. Sie alle wollen das weltweite Artensterben stoppen. Weiterlesen...

Rettung für das größte Korallenriff der Erde

(Foto: Nick Hobgood cc-by-sa)
Korallenriff

Canberra, 8. Mai 2018. Das Great Barrier Reef vor der australischen Küste ist das größte Korallenriff der Welt. Doch es ist in Gefahr: Durch den Klimawandel und die Verschmutzung der Meere sterben die Korallen und Millionen von Meereslebewesen könnten ihren Lebensraum verlieren. Das will die Regierung in Australien jetzt verhindern. Mit umgerechnet 312 Millionen Euro will sie verschiedene Projekte unterstützen, damit das Wasser wieder sauberer wird und die Korallen sich erholen können. Das Great Barrier Reef ist in Australien eine große Touristenattraktion und deshalb auch wichtig für die Wirtschaft des Landes.

Mehr über Korallenriffe

Gute Nachrichten für Bienen

Wildbienen wie die Rotkopfige Sandbiene bestäuben die Blüten und sorgen damit für reiche Ernte. (Foto: Hans-Jürgen Sessner)
Rotkopfige Sandbiene auf Blüte
Hier siehst du eine Honigbiene bei der Arbeit. (Foto: Ricks cc-by-sa 3.0)
Honigbiene auf Blüte

Brüssel, 8. Mai 2018. Die Europäische Union will zum Ende dieses Jahres bestimmte Insektengifte verbieten. Damit will sie die Bienen besser schützen. Die verbotenen Gifte heißen "Neonikotinoide" und werden in der Landwirtschaft gegen solche Insekten eingesetzt, die den Pflanzen schaden können. Studien haben jedoch gezeigt, dass auch Wildbienen, Honigbienen und Hummeln von den Giften krank werden oder sogar sterben können. Bienen sind jedoch für die Bestäubung der Pflanzen sehr wichtig, denn nur aus bestäubten Blüten können Früchte wachsen. Bienen und andere bestäubende Insekten sorgen dafür, dass wir Tomaten, Erdbeeren oder Äpfel essen können und sind deshalb nicht nur für die Natur, sondern auch für uns Menschen sehr wichtig. 

Ab 2019 dürfen die Gifte in der ganzen EU nicht mehr draußen verwendet werden, sondern nur noch in Gewächshäusern.

Mehr über Wildbienen.

Insektensterben ist viel schlimmer als gedacht

(Foto: gemeinfrei)
Distelfalter auf Distelblüte

Bonn, 20. Oktober 2017. 27 Jahre lang haben Forscher in 63 verschiedenen Naturschutzgebieten in Deutschland fliegende Insekten gefangen und gewogen. Jetzt haben sie ihre Forschung ausgewertet und das Ergebnis veröffentlicht - und damit alle erschreckt: Es gibt heute ungefähr drei Viertel weniger Insekten als 1989 - ihre Anzahl ist um mehr als 75 Prozent zurück gegangen.

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