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Aktuelles

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Hat das Bienensterben bald ein Ende?

Westliche Honigbiene. (Foto: Ricks cc-by-sa 3.0)
Honigbiene auf Blüte.
Imker am Bienenstock. (Foto: Senator-Film)
Imker am Bienenstock.

Hohenheim, 16. Januar 2018. Forscher haben ein Medikament gegen die Varroamilbe entdeckt. Die Milbe ist ein gefährlicher Feind der Honigbiene: Sie wurde vor rund 40 Jahren aus Ostasien eingeschleppt und ist für das weltweite Bienensterben verantwortlich. Das neue Medikament enthält einen Wirkstoff, der auch in der Natur vorkommt. So können Imker ihre Bienenvölker endlich schonend, aber wirksam behandeln. Jetzt muss das Medikament noch weiter getestet werden. Die Forscher hoffen aber, dass es bald verkauft werden kann.

Mehr über Honigbienen und das Bienensterben kannst du hier lesen: Zu den Honigbienen.

Wieder mehr Wintervögel in Gärten und Parks

Ein Amselmännchen. (Foto: gemeinfrei)
Amselmännchen auf kahlem Ast

Berlin, 11. Januar 2018. Der Naturschutzbund NABU meldet: In diesem Jahr wurden in Gärten und Parks wieder mehr Wintervögel gezählt als 2017. Vor allem Meisen und Amseln tummeln sich an den Futterhäuschen, aber auch Kleiber, Buntspecht und Kernbeißer. Hinzu kommen Zugvögel aus dem Norden, die bei uns überwintern. Im Winter 2017 war die Zahl der Wintervögel stark zurück gegangen und die Vogelschützer hatten befürchtet, dass das so bleiben könnte. Jetzt sind sie froh über den Anstieg der Zahlen.

Skorpionsfliege ist Insekt des Jahres 2018

Schon mal gesehen? Mit ihrem Flügelmuster ist die Skorpionsfliege ziemlich auffällig. Einen Stachel hat sie aber nicht. (Foto: Rainer Willmann)
Skorpionsfliege auf Blatt

Berlin, 6. Dezember 2017. Hast du schon einmal von der "Skorpionsfliege" gehört? Trotz ihres schauerlichen Namens ist sie harmlos - und Insekt des Jahres 2018. Das hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) heute verkündet. Skorpionsfliegen sind bei uns sehr häufig, denn sie sind echte Überlebenskünstler: Sie fressen alles - von Nektar und Pollen bis hin zu toten Insekten. Weil sie geschickte Kletterer sind, klauen sie sogar den Spinnen die Beute aus dem Netz! 

Lies hier alles über Insekten!

Weltklimakonferenz in Bonn ist beendet

Beim Verbrennen von Erdöl, Kohle und Erdgas entsteht das Gas Kohlendioxid. Es verursacht den Klimawandel. (Foto: gemeinfrei)
Fabriken mit qualmenden Schornsteinen
Startbild zum Erklärfilm der COP 23

Bonn, 18. November 2017. Die Weltklimakonferenz in Bonn ist zu Ende. 10 Tage lang haben Politiker, Wissenschaftler und Umweltschutzgruppen aus 197 Ländern über den Klimaschutz diskutiert. Schon beim letzten Weltklimagipfel in Paris 2015 hatten sich fast alle Staaten der Erde dazu verpflichtet, die Erwärmung des Planeten zu stoppen. Diese Einigung war ein großer Erfolg. Jetzt in Bonn ging es darum, dass die Länder sich verpflichten sollen, den Ausstoß von Treibhausgasen nach bestimmten Regeln zu messen und den anderen Ländern darüber zu berichten. Außerdem wurde festgelegt, dass die Politiker der Länder sich auch zwischen den Konferenzen regelmäßig austauschen sollen. Das soll sicherstellen, dass jedes Land seine Anstrengungen für den Klimaschutz von Jahr zu Jahr verstärkt. Die nächste Weltklimakonferenz findet 2018 in Polen statt.

Klimawandel - was ist das eigentlich?

Insektensterben ist viel schlimmer als gedacht

(Foto: gemeinfrei)
Distelfalter auf Distelblüte

Bonn, 20. Oktober 2017. 27 Jahre lang haben Forscher in 63 verschiedenen Naturschutzgebieten in Deutschland fliegende Insekten gefangen und gewogen. Jetzt haben sie ihre Forschung ausgewertet und das Ergebnis veröffentlicht - und damit alle erschreckt: Es gibt heute ungefähr drei Viertel weniger Insekten als 1989 - ihre Anzahl ist um mehr als 75 Prozent zurück gegangen.

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Erster Wolf im Odenwald gesichtet und fotografiert

Diesen jungen Wolf hat der Fotograf Hans Oppermann im Odenwald fotografiert. (Foto: Hans Oppermann / Nabu)
JungerWolf im Odenwald

Wetzlar, 9. September 2017. Im Odenwald im Bundesland Hessen ist ein Wolf gesichtet worden. Ein Fotograf hat ein Bild von dem Wolf gemacht. Wolfexperten sind sich sicher: Es handelt sich eindeutig um einen jungen Wolf. Wahrscheinlich ist er sogar schon seit ein paar Wochen in der Region unterwegs. Für Naturschützer ist das eine gute Nachricht. Im Odenwald gibt es viele Wildtiere, so dass der Wolf dort gut leben kann. Mehr über Wölfe in Deutschland.

Naturblick: Die neue App für Naturentdecker

Startseite der App Naturblick

Berlin, 21. August 2017. Willst du wissen, welcher Schmetterling da gerade vor dir herflattert oder welcher Vogel im Baum zwitschert? Mit der neuen App "Naturblick" ist das kinderleicht. Die App wurde vom Bundesumweltministerium zusammen mit dem Naturkundemuseum Berlin entwickelt und hilft dir, ganz einfach Pflanzen und Tiere in deiner Umgebung zu bestimmen. Die App ist kostenlos.

Hier kannst du die App herunterladen.

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