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Lexikon

Bären


Ein Braunbär in einem Fluss mit Lachs. (Foto: gemeinfrei)
Braunbär im Fluss mit Lachs im Maul

Dichtes Fell, spitze Schnauze, massiger Körper, kurzer Schwanz - Bären haben viele Gemeinsamkeiten. Es gibt sie auf fünf Kontinenten - vom Eisbären in der Arktis bis zum Malaienbären im Regenwald Südostasiens besiedeln sie viele verschiedene Lebensräume. Insgesamt gibt es acht verschiedene Arten der Großbären. Ihr wissenschaftlicher Name lautet "Ursidae".

Bären in Gefahr

Brillenbären sind die einzigen Bären in Südamerika. Sie leben in dem Gebirge "Anden" und gelten als gefährdet, weil in ihrem Lebensraum immer mehr Menschen leben. (Foto: C. Burnett cc-by-sa 3.0)
Brillenbär im Zoo von Houston
Schwarzbären leben in Kanda und Nordamerika. Sie gelten als ungefährdet, denn ihr Bestand nimmt seit Jahren zu.
Schwarzbär in einer Löwenzahnwiese

Viele Bärenarten sind gefährdet. Das hat unterschiedliche Ursachen. So verliert der Eisbär seinen Lebensraum, weil sich das Klima erwärmt und das arktische Eis schmilzt. Der Große Panda ist stark gefährdet, weil weite Teile der chinesischen Bambuswälder, in denen er früher gelebt hat, abgeholzt wurden. Heute gibt es nur noch knapp 1900 Große Pandas. Sie alle leben in entlegenen Bergregionen in China. Andere Bärenarten werden gewildert, weil bestimmte Körperteile angeblich Krankheiten heilen können. Lediglich zwei Arten der Großbären gelten als nicht gefährdet: Der Schwarzbär aus Nordamerika und Kanada und der Braunbär, der viele unterschiedliche Lebensräume auf der Nordhalbkugel bewohnt.

Viele Naturschutzorganisationen setzen sich dafür ein, dass die Bären überleben - zum Beispiel, indem Schutzgebiete für Bären ausgewiesen werden. So konnte sich der Bestand des Großen Pandas zum Beispiel schon erholen.

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(Grafik: BfN)
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