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Lexikon

Wildblumen aussäen

Ein Schlaraffenland für Insekten: Wildblumen

Klatschmohn und Kornblumen. (Foto: gemeinfrei)
Klatschmohn und Kornblumen
Bei Wildblumensamen immer dabei: Margeriten. (Foto: gemeinfrei)
Margeriten
Sehr beliegt bei Bienen: Wiesenklee. (Foto: gemeinfrei)
Wiesenklee
Ringelblumen blühen vvon Frühjahr bis Herbst in unterschiedlichen Gelbtönen. Sie sind oft in Wiesenblumenmischungen enthalten - und säen sich jedes Jahr selbst neu aus. (Foto: gemeinfrei)
Schmetterling auf Ringelblume

Im Gartenmarkt bekommst du Samenmischungen für Wildblumenwiesen. Wildblumen sehen nicht nur schön aus, sondern sie blühen auch lange und bieten Insekten einen reich gedeckten Tisch. Aber keine Angst: Du musst nicht gleich eine ganze Blumenwiese anlegen. Auch in einem kleinen Beet im Garten und selbst im Blumentopf auf dem Balkon kannst du Wildblumen aussäen.

So geht es: Wiesenblumen im Blumenkasten

Ab Ende März kannst du Wildblumen einsäen. Für ein Wildblumenbeet im Blumenkasten nimmst du am besten "Kräuter- und Anzuchterde" (so steht es auf der Tüte) aus dem Gartenmarkt. Fülle den Blumentopf drei bis fünf Zentimeter hoch mit Kieselsteinen, damit das Gießwasser später besser ablaufen kann. Darauf füllst du die Erde. Streue die Blumensamen obendrauf und drücke sie ein wenig an. Jetzt kannst du noch eine dünne Schicht Erde darüber geben. Und nun: Schön feucht halten. Nach gut einer Woche kannst du schon die ersten Triebe sehen.

Wiesenblumen im Garten

Ein Wildblumenbeet im Garten machst du so ähnlich: Such dir ein sonniges Plätzchen im Garten und lockere mit einer Harke den Boden auf. Wenn der Boden bei euch eher lehmig ist, musst du noch Sand unter die Erde mischen. Das geht mit der Harke ganz gut. Jetzt streust du deine Wildblumenmischung auf dein Beet und drückst die Samen etwas an. Gib ein wenig Erde darüber und gieße das Ganze vorsichtig. Aber aufgepasst: nicht die Samen wegspülen! Auch dein Beet musst du in der ersten Zeit schön feucht halten.

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