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Lexikon

Die Kraft aus der Luft: Windenergie


Moderne Windkraftanlage. (Foto: Mensi / pixelio.de)
Hohes Windrad mit roten Rotor-Spitzen.

Die Bundesregierung und die Regierungen verschiedener deutscher Bundesländer haben beschlossen, dass sie die Wind-Energie besonders fördern wollen.

Das tun sie deshalb, weil man fast überall Strom aus Wind gewinnen kann. Moderne Windräder sind inzwischen so hoch, dass ihnen ständig der Wind um die Nase fegt. Deshalb sollen an vielen Standorten alte, kleinere Windräder durch neue große ersetzt werden. Zusätzlich werden neue Windräder gebaut.

Trotzdem: Auch, wenn die Windkraft gut für unser Klima ist, muss beim Bau der Anlagen auch der Schutz der Natur berücksichtigt werden. Nicht überall dürfen die Windräder aufgestellt werden. In Naturschutzgebieten zum Beispiel sind Windkraft-Anlagen nicht erlaubt. Wer eine Windkraft-Anlage im Wald bauen will, darf das nur dort tun, wo er dem Wald und seinen Bewohnern nicht schadet.

Auch in der deutschen Nord- und Ostsee werden Windkraft-Anlagen gebaut - sogar ganze Windparks entstehen dort. Aber auch hier muss der Unternehmer, der die Windparks bauen will, Rücksicht auf die Natur nehmen.

So entstehen zum Beispiel  extrem laute Geräusche unter Wasser, wenn die Fundamente der Windräder in den Meeresboden gerammt werden. Das schadet besonders dem empfindlichen Gehör von Meeres-Säugetieren wie dem Schweinswal. Diese kleine Walart lebt im Meer vor den deutschen Küsten. Die Tiere sind auf ihre ausgezeichneten Ohren angewiesen.

Daher soll die Lautstärke beim Rammen auf ein für den Wal erträgliches Maß begrenzt werden. Das gelingt heute noch nicht immer, aber die Forschung arbeitet an Methoden, die weniger Lärm machen.

Mehr über den Schutz der Schweinswale.

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