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Lexikon

Weißer Hai


(Foto: Elias Levy cc-by 2.0)
Weißer Hai im Meer

Jedes Kind kennt den Weißen Hai. Er kommt in Geschichten und Filmen vor und ist genau das, was man sich vorstellt, wenn man an Haie denkt. Weiße Haie leben in fast allen Weltmeeren und tummeln sich besonders gern in der Nähe der Küsten.

Der größte Raubfisch der Erde

Mit einem besonderen Sinnesorgan spürt der Weiße Hai seine Beute auf. (Foto: Terry Goss cc-by-sa)
Weißer Hai.
Oben grau, unten weiß - so ist der Weiße Hai gut getarnt. (Foto: Brocken Inaglory cc-by-sa)
Ganz schön spitzes Gebiss: Wenn der Weiße Hai einen Zahn verliert, macht das nichts. Die Haizähne wachsen immer wieder nach. (Foto: Olga Ernst cc-by-sa 4.0)
Weißer Hai aus der Nähe
Bei der Jagd kann der Weiße Hai sich ganz aus dem Wasser katapultieren. (Foto: Olga Ernst cc-by-sa 4.0)
Weißer Hai beim Sprung aus dem Wasser
Keine Angst vor'm Weißen Hai: Haibisse sind sehr selten. (Foto: gemeinfrei)
Weißer Hai im Wasser
Beeindruckende Silhouette: Ein Weißer Hai von unten gegen die Wasseroberfläche fotografiert. (Foto: Elias Levy cc-by 2.0)
Weißer Hai, von unten gegen die Wasseroberfläche fotografiert

Bis zu sieben Meter lang kann ein Weißer Hai werden. Damit ist er der größte Raubfisch der Erde. Weiße Haie sind weltweit verbreitet, sogar im Mittelmeer gibt es sie. Meistens schwimmen sie nahe der Küste in flacherem Wasser und machen dort Jagd auf Fische, Robben und kleine Wale.

Seinen Namen hat der Weiße Hai von seiner hellen Bauchseite. Duch den weißen Bauch und den dunklen Rücken sind die Tiere im Wasser gut getarnt. Von unten gesehen hebt sich die helle Unterseite kaum vom hellen Himmel ab, von oben ist der graue Rücken schlecht vom dunklen Meer zu unterscheiden.

Wie alle Haie kann der Weiße Hai unter Wasser sehr gut sehen. Seine Nase ist extrem fein, so dass er seine Beute auf mehrere 100 Meter Entfernung wittern kann. Weiße Haie jagen meist alleine. Sie pirschen sich von unten an ihre Beute heran und schlagen dann schnell wie der Blitz zu. Dabei können sie sich sogar ganz aus dem Wasser katapultieren - so stark ist ihre Schwanzflosse.

Sind Weiße Haie für Menschen gefährlich?

Da, wo Weiße Haie häufiger vorkommen - zum Beispiel an der Küste von Südafrika - werden manchmal Menschen gebissen. Forscher glauben, dass die Haie Menschen mit Robben verwechseln können. In den allermeisten Fällen beißt der Hai zu, lässt aber sofort wieder los. Trotzdem kann er einen Menschen mit seinem scharfen Gebiss schon ganz schön verletzen. Deshalb gibt es an solchen Stränden Beobachter, die die Wasseroberfläche nach Haiflossen absuchen. Wird ein Hai gesichtet, müssen die Menschen das Wasser sofort verlassen. An manchen Orten werden die Strände auch mit Hainetzen geschützt.

Insgesamt sind Haibisse jedoch sehr, sehr selten: Auf der ganzen Welt werden im Jahr 40 Menschen Opfer von Hai-Unfällen. Vergleiche mal: Allein in Deutschland sterben jedes Jahr mehr als 3000 Menschen bei Auto-Unfällen.

Weiße Haie sind selten geworden

Viel häufiger werden Haie durch den Menschen getötet - 100 Millionen sind es jedes Jahr! Das hat dazu geführt, dass viele Haiarten vom Aussterben bedroht sind. Auch der Weiße Hai gilt laut der Internationalen Roten Liste als gefährdet. Sowohl die Berufsfischerei als auch Angler auf Trohpäenjagd machen dem Weißen Hai das Leben schwer. Naturschutzorganisationen setzen sich aber dafür ein, dass die Jagd auf die Tiere eingeschränkt wird.

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Steckbrief Weißer Hai

(Foto: Terry Goss cc-by-2.5)
Weißer Hai

Familie:
Makrelenhaie

Verbreitung:
Alle Weltmeere, außer Arktis und Antarktis, Ostsee und Schwarzes Meer.

Lebensraum:
Flache Küstengewässer

Größe:
Bis 7 Meter.

Höchstalter:
Über 70 Jahre

Nahrung:
Fische, Wale, Robben.

Nachwuchs:
Zwei bis 14 Jungtiere pro Jahr

Feinde:
Orcas.

Wissenschaftlicher Name:
Carcharodon