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Fall der Woche

Klimakonferenz in Kattowice


(Foto: gemeinfrei)
Eisbär an Land

Diese Woche verhandeln die Minister aus 140 Ländern in Polen über den Klimaschutz. Die Klimakonferenz in Katowice gilt als wichtigstes Treffen seit dem Pariser Klimaabkommen von 2015. Damals hatten die Staaten sich verpflichtet, den Klimawandel abzubremsen und die Erderwärmung zu stoppen. Jetzt müssen sie genau sagen, wie sie dieses Ziel erreichen wollen. Doch was bedeutet das eigentlich - "Klimawandel"? Welche Folgen hat der Klimawandel und was verursacht ihn?

Was bedeutet eigentlich "Klimawandel"?

Die Gletscher in den Alpen schrumpfen. (Foto. Sixta Görtz)
Aletschgletscher in der Schweiz
Auch unsere Abgase sind schuld am Klimawandel. (Foto: gemeinfrei)
Fabriken
Stürme und Starkregen nehmen auch bei uns zu. HIer siehst du Bäume im Schwarzwald nach einem Orkan. (Foto: Vitold Muratov cc-by-sa 3.0)
Orkanschäden in einem Wald

Als "Klimawandel" bezeichnet man die Veränderung des Klimas auf der Erde. Auf der Erde wird es langsam immer wärmer - und nach Meinung der allermeisten Forscher sind wir Menschen die Verursacher. Indem wir Öl, Kohle und Gas verbrennen, um Energie zu gewinnen, erzeugen wir die sogenannten "Treibhausgase". Eines davon ist Kohlendioxid, kurz CO². Dieses Gas macht die schützende Hülle, die unsere Erde umgibt und die man "Atmosphäre" nennt, immer dichter.

Die Erde kommt ins Schwitzen

Die Atmosphäre verhindert, dass die Sonnenwärme, die auf die Erdoberfläche trifft, sofort wieder in den Weltraum entweichen kann. Das ist eigentlich etwas Gutes, denn ohne Atmosphäre wäre es auf der Erde genau so kalt und unwirtlich wie auf dem Mond. Auch das Gas CO² kommt auf natürliche Weise in der Atmosphäre vor. Doch wenn zu viel CO² in der Atmosphäre ist, dann lässt diese kaum noch Wärme hinaus in den Weltraum und der Erde wird's auf Dauer zu heiß - so, als hätte sie einen zu warmen Mantel an. Das hat zur Folge, dass das Wetter an vielen Orten verrückt spielt, das Eis an den Polen und Gletschern schmilzt und der Meeresspiegel ganz langsam ansteigt.

Wenn das Eis am Nordpol schmilzt...

(Foto: gemeinfrei)
eisbär - Nahaufnahme
Ein Schneehase ist nur im Schnee gut getarnt. (Foto: gemeinfrei)
Schneehase ohne Schnee
Alle Länder der Erde müssen zusammenarbeiten, um den Klimawandel zu stoppen. (Grafik: BMUB)
Zeichnung der Erde mit Länder-Männchen

Besonders spürbar ist die Erderwärmung am Nordpol: Dort ist das Eis in den letzten Jahren stark zurückgegangen und die Eisschicht ist auch nicht mehr so dick wie früher. Wenn das so weitergeht, kann sich der Klimawandel sogar noch beschleunigen, denn bisher reflektiert das Eis an Nord- und Südpol die Sonnenwärme und schickt sie zurück in den Weltraum. Wenn aber am Nordpol kein Eis mehr übrig bleibt, dann wird es auf der Erde noch schneller warm. 

Politiker wollen Klimaerwärmung stoppen

Die Politiker, Wissenschaftler und Umweltschützer aus der ganzen Welt, die sich regelmäßig zur Weltklimakonferenz treffen, wollen die Klimaerwärmung stoppen. Schon 2015 in Paris hatten sich fast alle Staaten der Erde dazu verpflichtet. Diese Einigung war ein großer Erfolg. Jetzt in Katowice sollen Regeln beschlossen werden, wie die Staaten diese Verpflichtung genau umsetzen sollen. Die Regeln dienen dazu, dass die Gemeinschaft der Staaten sehen, messen und kontrollieren kann, welchen Beitrag jedes einzelne Land zum Klimaschutz leistet.

Was du selbst für den Klimaschutz tun kannst

Beim Einkaufen kannst du etwas für den Klimaschutz tun. (Foto: gemeinfrei)
Mini-Einkaufswagen mit  Gemüse und Obst
Heizung runter drehen spart Energie und schützt das Klima. (Foto: Steffi Hofschläger / pixelio.de)
Hand am Heizungs-Thermostat

Trotz der Anstrengungen der Staaten und Regierungen ist es wichtig, dass jeder von uns selbst dazu beiträgt, dass unser Klima nicht weiter belastet wird. Hier findest du Tipps, was du selbst tun kannst, um das Klima zu schützen:

Beim Einkaufen das Klima schützen 

Müll vermeiden und das Klima schützen.

Das Klima schützen durch Strom sparen.

Das tut IHR für den Klimaschutz!

Unser Fall der Woche vom 11. bis 17. Dezember 2018

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Fall der Woche
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(Grafik: T. Weiss_pixelio / BfN)
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Warum ist das gut für's Klima?

(Grafik: BfN)
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Warum ist es gut für unser Klima wenn du...

...Lebensmittel aus deiner Region kaufst?

...Müll vermeidest?

...Strom sparst und weniger heizt?

...einen Baum pflanzt?

Lies hier, was andere Naturdetektive für den Klimaschutz tun:

So schützen wir das Klima

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Gewinner des letzten Wochenfalls war:

Moritz.

Die Wochenfrage lautete:

Welche drei Tierarten sind in Deutschland wieder heimisch?

Und die richtige Antwort war:

A - Wolf, Luchs und Wildkatze.

Herzlichen Glückwunsch!