Bundesamt für Naturschutz BfN

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Fall der Woche

Einkaufen mit Köpfchen


(Foto: gemeinfrei)
Erdbeeren in Schalen

Obst und Gemüse zur Erntezeit einkaufen, möglichst auf Plastik verzichten und Schulhefte aus Altpapier benutzen - damit schützt du die Natur und unser Klima. Warum? Das erfährst du hier!

Gemüse und Obst zur Erntezeit kaufen

Trauben werden bei uns von August bis Oktober geerntet. (Foto: gemeinfrei)
Trauben am Weinstock
Kopfsalat ist ein Sommergemüse. Bei uns wird er von Juni bis September geerntet. (Foto: gemeinfrei)
Blattsalat

Erdbeeren aus Spanien zu Weihnachten, Trauben aus Chile und Südafrika das ganze Jahr - unser Obst und Gemüse kann aus aller Welt eingeflogen werden und füllt rund um das Jahr die Regale im Supermarkt. Doch mit jedem Apfel aus Japan und jeder Bohne aus Ägypten nehmen wir in Kauf, dass unsere Umwelt weiter belastet wird. Denn beim Transport über so weite Strecken entsteht viel Kohlendioxid. Das verschmutzt die Luft und verdichtet die Atmosphäre. So wird der Klimawandel weiter beschleunigt.

Gut für Klima und Landwirtschaft

Wenn du dagegen Obst und Gemüse dann kaufst, wenn bei uns Erntezeit ist, kannst du viel Geld sparen und es schmeckt auch besser. Und: Mit deinem Einkauf unterstützt du die Landwirte in deiner Region und tust etwas für den Klimaschutz.

So oft wie möglich auf Plastik verzichten

Das muss nicht sein: Verzichte auf Plastiktüten! (Foto: gemeinfrei)
Schön bunt, aber schlecht für die Umwelt: Trinkhalme aus Plastik. (Foto: gemeinfrei)
Bunte Trinkhalme aus Plastik

Schon beim Einkauf kannst du darauf achten, auf Plastik zu verzichten: Nimm Taschen mit anstatt dir eine Tüte geben zu lassen. In vielen Geschäften wird inzwischen auch in eigene Behälter abgefüllt - zum Beispiel beim Fleischer oder beim Fischhändler.

Warum Verzicht auf Plastik?

Zur Herstellung von Kunststoff werden wertvolle Rohstoffe und viel Energie benötigt. Wusstest du zum Beispiel, dass in Plastik Erdöl steckt? Darüber hinaus verrottet Plastik in der Natur nur sehr langsam. Das ist ein großes Problem: Viele Plastikverpackungen, die nicht im Müll landen, gelangen irgendwann ins Meer. Dort sammelt sich der Müll zu riesigen schwimmenden Teppichen. Deshalb: Verzichte so oft wie möglich auf Plastik.

Alt statt Neu: Altpapier ist die bessere Wahl

Am "Blauen Engel" kannst du Schulhefte aus Altpapier erkennen. Das Logo wird von einer Jury an umweltfreundliche Produkte vergeben. (Logo: Jury Umweltzeichen)
Logo des "Blauen Engels"

Wusstest du, dass in Deutschland jedes Jahr 200 Millionen Schulhefte verbraucht werden? Die wenigsten von ihnen bestehen aus Altpapier. Dabei schützt du mit einem Schulheft aus Altpapier die Natur und das Klima. Warum? Weil bei der Herstellung von Schulheften aus Altpapier viel weniger Energie und Wasser verbraucht wird. Außerdem müssen für Produkte aus Altpapier keine Bäume gefällt werden.

Papier wird aus einem Brei aus Fasern und Wasser hergestellt. Die Fasern kann man aus Holz oder aus Altpapier gewinnen. Das Problem: Wenn man Fasern aus Holz gewinnen will, muss man dafür Bäume fällen und braucht viel Energie, Wasser und Chemikalien. Fasern aus Altpapier zu gewinnen, ist viel einfacher und spart Energie, Wasser und Holz. Viele gute Gründe, um Schulhefte aus Altpapier zu kaufen, oder?

Kein Müll in die Natur!

Abfall gehört in den Abfalleimer. (Foto: gemeinfrei)
Städtischer Mülleimer.
Auf dem Flohmarkt kannst du gebrauchtes Spielzeug kaufen und verkaufen. (Foto: Dieter Schütz / pixelio.de)
Kinderspielzeug auf Trödelmarkt.

Du kannst der Natur auch etwas Gutes tun, indem du Müll nicht einfach in die Gegend wirfst. Selbst wenn du ein einzelnes Bonbon-Papierchen in den Abfall wirfst, verhinderst du die Verschmutzung deiner Umwelt und auch der Natur. Besonders wirksam dabei ist es, den Müll zu trennen. Dann kann der Müll auch zu einem großen Teil wieder verwertet werden.

Weniger kaufen, mehr tauschen

Du kannst mit deinen Freunden gemeinsam die Umwelt schonen, indem ihr euch gegenseitig Dinge ausleiht oder Sachen tauscht. Dadurch spart ihr auch euer Taschengeld. Wenn ihr beim Shopping nicht so viel Geld ausgeben wollt, sind Second Hand Läden und Trödelmärkte eine gute Möglichkeit, gebrauchte, aber gut erhaltene Ware zu kaufen. Wieder verkaufte Kleidung und Handel mit Gebrauchtwaren sind ein wirkungsvoller Weg, Rohstoffe zu schonen und damit Natur zu schützen.

Unser Fall der Woche vom 12. bis 19. November 2018

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Fall der Woche
Welchen wertvollen Rohstoff braucht man, um Plastik herzustellen?

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Konstantin mit Lupe

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(Foto: Franz Menger / pixelio.de)
Blumen am Feldrand.

Mehr über Naturschutz im Thema des Monats:

Was ist Naturschutz?

Hier erfährst du mehr über die biologische Vielfalt und warum sie so wichtig ist

Zur biologischen Vielfalt.

Welche Aufgaben hat das Bundesamt für Naturschutz? Das erfährst du hier:

Bundesamt für Naturschutz.

Wann wächst was?

(Foto: gemeinfrei)
Reife Äpfel am Baum

Wann ist eigentlich Apfelzeit? Und wann wird bei uns der Porree geerntet? Schau nach:

Zum Obst- und Gemüsekalender

Gewinn der Woche

Gewinn der Woche
Benny Blu: Jahreszeiten

Gewinne ein Büchlein "Benny blu: Jahreszeiten" 

Gewinner des letzten Wochenfalls war:

Jamie.

Die Wochenfrage lautete:

Die Bachstelze ist ein...?

Und die richtige Antwort war:

A - Kurzstreckenzieher.

Herzlichen Glückwunsch!