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Fall der Woche

Wohin mit dem Laub?


(Foto: gemeinfrei)
Herbstlaub im Wald

Jetzt im Herbst fallen die Blätter in großen Mengen von den Bäumen - und im nächsten Frühjahr ist von dem Blätterberg kaum noch etwas übrig. Was passiert eigentlich mit dem ganzen Laub?

Wer kümmert sich um das ganze Laub?

(Foto: Verena N. / pixelio.de)
Pilze sind zum größten Teil dafür verantwortlich, dass aus Herbstlaub bis zum Frühjahr wieder Erde wird. (Foto: Leon Becklönne / BfN)
Fliegenpilze
Die Pilze verarbeiten das Laub zu Erde. (Foto: Rita Lüder)
Fruchtkörper von Pilzen auf Blättern
Hier siehst du, wie sich das Pilzmycel über das ganze Blatt ausbreitet. (Foto: Rita Lüder)
Pilzmycel auf Eichenblatt
Auch aus diesem Fichtenzapfen wird irgendwann wieder Erde. Dafür sorgen die Pilze. (Foto: Rita Lüder)

Jedes Jahr landen ganze Berge von Laub auf dem Waldboden. Und sind im nächsten Sommer fast verschwunden. Was passiert mit den vielen Blättern? 

Sobald das Laub auf den Waldboden trifft, kümmern sich jede Menge kleine und winzige Waldarbeiter um den "Abfall".  Die meisten von ihnen kannst du mit dem bloßen Auge kaum erkennen. Aber auch die größeren von ihnen führen ein Leben im Verborgenen. Aber sie leisten eine sehr wertvolle Arbeit.

Die Hauptarbeit machen Pilze

Die Hauptarbeit dabei übernehmen die Pilze. Pilze bestehen nur zu einem kleinen Teil aus den Fruchtkörpern, die du aus der Erde wachsen siehst. Der allergrößte Teil eines Pilzes wächst unterirdisch als feines weißes Wurzelgeflecht. Dieses Geflecht nennt man "Mycel". Und dieses Mycel kann aus Laub wieder Erde machen, indem es das Laub in winzigste Einzelteile zersetzt - es "frisst" Laub und scheidet Erde aus.

Unzählige Kleinlebewesen

Hilfe bekommen die Pilze von unzähligen Kleinlebewesen. Asseln, Hundertfüßer oder Regenwürmer zerkleinern das Laub und durchmischen den Boden. Ihre kleineren Kollegen, die Springschwänze und Hornmilben, helfen dabei. Sie alle arbeiten übrigens eng mit den Pilzen zusammen, denn selbst in den Körpern der kleinen Lebewesen wohnen Pilze. Sie helfen ihrem Darm, das Laub zu verdauen. Von winzigen Einzellern und Bakterien wird die Erde schließlich noch weiter zersetzt. Am Ende entsteht wertvoller neuer Humus, aus dem die Pflanzen ihre Energie zum Wachsen gewinnen.

Massenhaft Laub

Ohne die vielen Bodenarbeiter könnte der Wald nicht überleben, denn sie sorgen dafür, dass der Boden nicht unter massenhaft Laub erstickt. Erst dank ihrer Arbeit können Pflanzen die Nährstoffe aus dem Boden überhaupt nutzen und wachsen.

Unser Fall der Woche vom 15. bis 22. Oktober 2018

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Fall der Woche
Wer zersetzt das meiste Laub?

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Gewinner des letzten Wochenfalls war:

Elisa.

Die Wochenfrage lautete:

In welchem Alter trägt eine Buche zum ersten Mal Bucheckern?

Und die richtige Antwort war:

A - Mit ungefähr 30 Jahren.

Herzlichen Glückwunsch!